"Alien Autopsy": Falsche Aliens

- Vor zehn Jahren sorgten die Bilder einer Autopsie an außerirdischen Leichen weltweit für Aufsehen. Aber zur Unbill der UFO-Gemeinde entpuppten sich die Aufnahmen als plumpe Fälschung. Die skurrile Affäre liefert nun die Vorlage für die britische Satire "Alien Autopsy -­ Das All zu Gast bei Freunden".

Ray und Gary (die Fernsehkomiker Declan Donnelly und Ant McPartlin) entdecken ein sensationelles Dokument: Aufnahmen von toten Aliens. Für 30 000 Dollar kaufen sie die Filmrolle und stellen schnell fest, dass sie zwei große Probleme haben.

Zum einen ist der Film völlig unbrauchbar, und zum anderen war das Geld von einem rabiaten Drogendealer (Götz Otto) geliehen. Um Ruhe vor dem Kredithai zu haben, beschließen die zwei, das, was einmal auf der Filmrolle zu sehen war, nachzustellen und zu verkaufen. Mit ein paar gutwilligen Freunden wird also ein Video improvisiert, das zur Überraschung aller für echt gehalten wird.

Nach erfrischendem Beginn verfällt der Film in die gekonnte Routine britischer Blödelei.

Das ist durchaus kurzweilig, aber nicht wirklich originell. Es ist eine nette, aber zunehmend belanglose Komödie, die von den selbstironischen Gastauftritten Bill Pullman und Harry Dean Stanton gerettet werden. Passable Unterhaltung ­ nicht mehr und auch nicht weniger.

"Alien Autopsy"

mit Declan Donnelly, Götz Otto

Regie: Johnny Campbell

Annehmbar

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