"Beam me up, Schrotty!"

- Hamburg - Mit seinem neuen Film "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" hebt Michael "Bully" Herbig nun in die Weiten des Weltraums ab. Vorab präsentierte der Regisseur in Hamburg die ersten Bilder seines neuen Streifens, der am 22. Juli in den Kinos anläuft.

<P>In den Hauptrollen spielen neben Herbig selbst auch Til Schweiger und Sky du Mont. Die schräge Weltraumparodie soll an den Erfolg der Westernkomödie "Der Schuh des Manitu" aus dem Jahr 2001 anknüpfen. Der Kassenknüller hatte mehr als neun Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt und wurde der erfolgreichste deutsche Film aller Zeiten.</P><P>In seinem Film bedient sich Herbig, der mit seiner TV-Comedy "Bullyparade" bekannt wurde, respektlos bei der legendären Science-Fiction-Serie "Raumschiff Enterprise". Doch mit Käpt'n Kork, Mr. Spuck und Schrotty wurden nicht nur die Namen verändert. Die homophile Crew glänzt durch Sprüche wie "Lass mich in Ruh' du blöde Kuh!" oder "Wir haben einen Marderschaden!". Doch gerade diese Mischung aus Parodie und hanebüchenen Witzen amüsierte schon beim "Manitu" die Kinobesucher. Freunde des derben Humors dürften mit "(T)Raumschiff Surprise" erneut auf ihre Kosten kommen.</P><P>In Hauptrollen spielen neben Herbig (Mr. Spuck) Rick Kavanian (Schrotty) und Christian Tramitz (Käpt'n Kork). Sky du Mont schlüpfte schon im "Schuh des Manitu" in die Rolle des Bösewichtes und spielt jetzt einen langweiligen Schöngeist mit übergroßer Nase. Anja Kling spielt mit Königin Metapha die weibliche Hauptrolle. Til Schweiger übernimmt mit Rock, dem Weltraum-Taxifahrer, die Rolle des strahlenden Helden. "Den "Schuh des Manitu" habe ich auf einem dieser kleinen Bildschirme im Flugzeug gesehen", sagte Schweiger. "Bei jedem Lacher hatte ich das Gefühl, der ganze Flieger wackelt. Deshalb wollte ich bei Bullys nächstem Film unbedingt mitmachen."</P><P>Um den Inhalt von "(T)Raumschiff Surprise" macht Herbig jedoch ein Geheimnis. Bis zum letzten Tag wurde auf dem Bavaria-Film-Gelände in München hinter verschlossenen Türen gedreht. Auch in Hamburg bekam die Presse nur ein paar kurze Ausschnitte zu sehen. Zur Handlung wurde immerhin so viel verraten: Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Die letzte Hoffnung ist die chaotische "(T)Raumschiff"-Besatzung der "Surprise", die mit "Mopsgeschwindigkeit" durch das All fliegt.</P>

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