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Mit  "Django" dabei (v.li.): Reda Kateb (l-r), Etienne Comar, Cecile de France.

Auftakt mit Eröffnungsgala

Berlinale lockt mit Weltstars und 400 Filmen

Berlin - Weltstars auf dem roten Teppich und hunderte Filme aus aller Welt in den Kinos: Berlin ist seit Donnerstag endgültig im Berlinale-Fieber.

Vor der offiziellen Eröffnung der 67. Filmfestspiele zeigte sich Festivaldirektor Dieter Kosslick auch über die große Zahl deutscher Filme im Programm erfreut. Zur Eröffnungsgala am Donnerstagabend wurden zahlreiche Stars aus dem In- und Ausland erwartet.

Er freue sich, "dass wir gute deutsche Filme auf der Berlinale haben", sagte Kosslick vor der Eröffnung im Deutschlandfunk. Im Programm seien 72 Produktionen aus Deutschland. Zum Gesamtprogramm sagte er, dass viele Filme "sehr viel Poesie" und auch "ein Maß an Humor" beinhalteten und einen Ausweg böten. Es sei das "stille geheime Thema" dieser Berlinale, dass die Menschen darüber nachdächten, dass die großen Systeme versagt hätten und Populisten nach oben gekommen seien.

Filme aus 71 Ländern werden gezeigt

Im Zentrum der Berlinale steht der Wettbewerb um die Hauptpreise Goldener und Silberner Bär, um die in diesem Jahr 18 Filme konkurrieren. Eröffnet werden sollte die Berlinale am Donnerstagabend mit dem französischen Werk "Django" über das Leben des Gipsy-Gitarristen Django Reinhardt. Im Rahmen des nach eigener Darstellung größten Publikumsfestivals der Welt werden binnen elf Tagen insgesamt fast 400 Filme aus 71 Ländern gezeigt.

An der Spitze der diesjährigen Wettbewerbsjury sitzt der niederländische Regisseur Paul Verhoeven. Er hoffe auf unterschiedliche und kontroverse Filme, sagte Verhoeven vor Beginn des Festivals. Als deutsche Vertreterin gehört die Schauspielerin Julia Jentsch der Jury an.

Prominente Gäste

In Berlin werden auch wieder zahlreiche Weltstars erwartet. Aus Hollywood reisen unter anderem Penelope Cruz, Richard Gere, Ethan Hawke, Hugh Jackman, Sienna Miller, Stellan Skarsgard und Robert Pattinson an. Aus Frankreich werden etwa Catherine Deneuve und Cécile de France erwartet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) traf sich am Donnerstag bereits mit Hollywood-Star Richard Gere im Kanzleramt zu einem Gespräch. Inhalt des Treffens sei die Lage in Tibet gewesen, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert über Twitter mit. Gere besuchte Merkel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der International Campaign for Tibet. Konkrete Inhalte des Gesprächs wurden nicht bekannt.

Zur feierlichen Berlinale-Eröffnung am Donnerstagabend waren unter anderem Mario Adorf, Fatih Akin, Iris Berben, Senta Berger, Veronica Ferres, Maria Furtwängler, Martina Gedeck, Wotan Wilke Möhring, Armin Mueller-Stahl, Volker Schlöndorff, Tom Tykwer, Justus von Dohnányi, Wim Wenders und Ai Weiwei angesagt. Neben Kosslick und Verhoeven sollten Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) das Festival als Redner eröffnen.

66. Berlinale: Anke Engelke mit bösem Nazi-Vergleich

afp

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