Berlinale-Wettbewerb komplett - mit Julia Roberts und anderen Stars

Berlin - Filme mit Hollywood-Stars wie Julia Roberts, Natalie Portman und Scarlett Johansson: Der Berlinale-Wettbewerb ist komplett. Neben den 18 bereits gemeldeten Titeln kamen am Freitag acht Filme hinzu.

Zum Abschluss läuft "Be Kind Rewind" von Michel Gondry ("The Science of Sleep"), wie die 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin (7. bis 17. Februar) mitteilten. Das Programm des Wettbewerbs wartet mit 18 Weltpremieren auf. Deutsche Filme sind diesmal nicht so stark vertreten wie in den Vorjahren. Fünf der 26 Beiträge stammen von amerikanischen Regisseuren.

Julia Roberts ist wie Willem Dafoe in "Fireflies in the Garden" von Dennis Lee zu sehen. Bei "The Other Boleyn Girl" von Justin Chadwick dürfen sich die Berlinale-Fans auf Natalie Portman und Scarlett Johansson freuen. Beide Filme laufen außer Konkurrenz. Zum Auftakt des Festivals kommen die Rolling Stones, über die Martin Scorsese einen Konzertfilm gedreht hat. Madonna wird bei der Berlinale als Regisseurin erwartet - in der Reihe Panorama.

Neue Kandidaten für den Goldenen und die Silbernen Bären sind "Ballast" von Lance Hammer (USA), "Bam gua Nat" (Night and Day) von Hong Sangsoo (Südkorea), "Il y a longtemps que je t'aime" (I've Loved You So Long) von Philippe Claudel (Frankreich), die finnisch-deutsche Produktion "Musta Jaä" (Black Ice) von Petri Kotwica und aus dem Iran "Avaze Gonjeshk-ha" (The Song Of Sparrows) von Majid Majidi.

Für Deutschland hält Regisseurin Doris Dörrie die Flagge hoch, die mit ihrem neuen Film "Kirschblüten - Hanami" im offiziellen Wettbewerb vertreten ist. Außerdem hat es der Film "Feuerherz" nach der Bestseller-Biografie von Senait Mehari in die Auswahl geschafft, eine deutsch-italienisch-österreichische Koproduktion.

Bären-Kandidaten sind zudem die Filme "Elegy" von Isabel Coixet (USA) nach dem Roman "Das sterbende Tier" von Philip Roth mit Penélope Cruz, Ben Kingsley und Dennis Hopper sowie "Happy-Go-Lucky" von Mike Leigh (Großbritannien) und "Julia" von Erick Zonca (Frankreich) mit Tilda Swinton. Der Amerikaner Paul Thomas Anderson -mit "Magnolia" der Berlinale-Gewinner von 2000 - wird dieses Mal den Film "There Will Be Blood" vorstellen. Es ist die Upton-Sinclair-Verfilmung des Romans "Oil" über den sagenhaften Aufstieg eines amerikanischen Ölmagnaten mit Daniel Day-Lewis in der Hauptrolle.

Neben dem Wettbewerb gibt es noch Berlinale-Sektionen wie Panorama, Perspektive Deutsches Kino, das Internationale Forum des Jungen Films, Kinder- und Jugendfilme und eine Retrospektive, die diesmal dem spanischen Regisseur Luis Buñuel (1900-1983) gewidmet ist.

Internet: www.berlinale.de

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