Fortsetzung der Science-Fiction-Reihe

"Die Bestimmung – Insurgent" geht in die zweite Runde

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Nachdem die „Tribute von Panem“-Reihe mit Jennifer Lawrence in wenigen Monaten endet, kommt von einer anderen Serie nun erst einmal Teil zwei in die Kinos: „Die Bestimmung“.

Die momentan so beliebten Postapokalypse-Romane und ihre Kino-Adaptionen muten alle ähnlich an: Immer hat ein Krieg die Erde verwüstet. Immer ist die sich anschließende dystopische Gesellschaft in Kasten unterteilt, aus denen ein Entrinnen kaum möglich scheint. Immer steht ein junges, unerschrockenes Mädchen im Zentrum. Und immer gibt es eine dem Tempo von Jungmädchenträumen angepasste Liebesgeschichte.

In Veronica Roths stark auf Jugendliche zugeschnittenen Büchern werden Menschen in fünf Kategorien eingeteilt. Beatrice „Tris“ Prior (Shailene Woodley) passt in keine Kaste. „Unbestimmte“ wie sie werden von der skrupellosen Jeanine Matthews (Kate Winslet) gejagt. Roth hat für ihre Romanreihe viel von ähnlichen Bestsellern abgeschaut. Bereits in „Die Bestimmung – Divergent“, dem ersten Teil der Trilogie, mixte sie Elemente aus „Equilibrum“, „Tribute von Panem“ oder „The Host“. Da der zweite Band seinen dürftigen Inhalt noch umständlicher erzählt als das erste Buch, hat Regisseur Robert Schwentke bei dessen Verfilmung beachtliche Arbeit geleistet. Dank rasanter Aufbereitung, cleverer Inszenierung und beeindruckender Ausstattung fällt kaum auf, dass beinahe nichts passiert. Spannend ist anders. Vielleicht klappt’s ja beim Finale nächstes Jahr.

von Ulrike Frick

„Die Bestimmung – Insurgent“

mit Shailene Woodley

Regie: Robert Schwentke

Laufzeit: 119 Minuten

Rubriklistenbild: © Andrew Cooper/Concorde/dpa

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