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Kinostart - "Bob, der Streuner"

Trailer zum Kinostart

„Bob, der Streuner“: Der Junkie hat einen Kater

München - Roger Spottiswoode verfilmte den Bestseller „Bob, der Streuner“ angenehm kitschfrei.

Diese Geschichte hätte sich kein Drehbuchautor ausdenken können. Solche völlig unwahrscheinlichen Dinge ereignen sich nur im richtigen Leben. Im Frühling 2007 entdeckt der Ex-Junkie und Straßenmusiker James Bowen in seiner Sozialwohnung in London einen Kater, der ihm von diesem Moment an nicht mehr von der Seite weicht. Bowen und sein Kater Bob treten gemeinsam auf und mausern sich schnell zu lokalen Berühmtheiten. Ein Journalist wird auf das Pärchen aufmerksam, eine Verlegerin kommt dazu, Bowen schreibt seine Geschichte auf und landet einen Bestseller. „Bob, der Streuner“ verkauft sich allein in Großbritannien über eine Million Mal, weitere Bücher folgen, und jetzt liegt der Film vor.

Glücklicherweise hat 007-Regisseur Roger Spottiswoode den tierischen Verkaufsschlager erstaunlich kitschfrei und kurzweilig mit Luke Treadaway als Junkie in Szene gesetzt.

Die unterhaltsame Komödie lebt von glaubwürdigen Charakteren, spart soziale Härten und Schicksale nicht aus und kommuniziert seine menschenfreundliche, sehr aktuelle Botschaft vom Wert der Freundschaft mit Überzeugungskraft. Der Film ist viel weniger handzahm, als es sein putziger deutscher Verleihtitel vermuten lässt.

„Bob, der Streuner“

mit Luke Treadaway

Regie: Roger Spottiswoode

Laufzeit: 103 Minuten

Sehenswert 

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie die Büchermögen.

Johannes von der Gathen

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