Bully gruselt sich vor Rosinen

- München - Schauspieler Michael Bully Herbig (38) gruselt sich nicht vor Gespenstern, sondern vor Rosinen. "Wenn Sie mal eine Zecke gesehen haben, da fehlen eigentlich nur noch die Beinchen", sagte der Komödiant am Sonntagabend bei der Premiere des Films "Hui Buh" über Rosinen.

Der Streifen kommt am Donnerstag ins Kino. Herbig ist in dem bunten Gespensterspektakel allerdings nur wenige Minuten als Ritter zu sehen, bevor er sich in ein Trickfilmgespenst verwandelt - natürlich mit Bullys Stimme und Gesichtszügen. "Ich muss in Zukunft damit leben, dass Hui Buh so aussieht wie ich. Ich erschrecke schon heute, wenn ich in den Spiegel sehe", scherzte der 38-Jährige ("(T)Raumschiff Surprise").

Neben Herbig schritt auch Heike Makatsch (34) über den roten Teppich. Als böse Gräfin Leonora zu Etepetete will sie den jungen König Julius 111. (Christoph Maria Herbst) aus Berechnung heiraten. Auch die Witwe und zwei Töchter von Hans Clarin waren gekommen - war es doch die letzte Kinorolle für den Schauspieler, der nach den Dreharbeiten im August 2005 gestorben war.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Darstellern konnte sich Makatsch als Kind nicht mit den Hui-Buh-Kassetten anfreunden. "Das Cover war für mich ein bisschen zu gruselig, da war ja ein richtiger Sensenmann drauf", sagte die 34-Jährige. Sie habe Kassetten immer zum Einschlafen gehört und deshalb lieber "Kimba der weiße Löwe" oder Märchenschallplatten ausgewählt. Inzwischen sei sie aber relativ furchtlos, meinte Makatsch.

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