Clint Eastwood und Sofia Coppola für Regie-Trophäe nominiert

- Los Angeles - Die amerikanische Filmemacherin Sofia Coppola ist vom Verband der US-Regisseure (DGA) zum ersten Mal für eine Regie-Trophäe nominiert worden. Am Dienstag wurden die Anwärter für den begehrten Preis in Los Angeles bekannt gegeben. Neben Coppola ("Lost in Translation") wurden Clint Eastwood ("Mystic River"), Peter Jackson ("Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs"), Gary Ross ("Seabiscuit") und Peter Weir mit seinem Seefahrerdrama "Master and Commander - Bis ans Ende der Welt" nominiert.

<P>Leer ging dagegen Anthony Minghella aus, dessen Bürgerkriegsdrama "Cold Mountain" kürzlich mit acht Golden Globe-Nominierungen honoriert wurde. Die DGA-Awards werden am 7. Februar in Los Angeles zum 56. Mal vergeben.</P><P>Wie bereits vorab angekündigt wurde, erhält der US-Filmemacher Mike Nichols den Lebenswerkpreis des Verbandes. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören "Die Reifeprüfung" und "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?".</P><P>Die DGA-Preise gelten als zuverlässiger Indikator für die Ende Februar stattfindende Oscar-Verleihung. Seit 1949 ist es nur sechs DGA-Siegern nicht geglückt, im gleichen Jahr auch den Oscar für die beste Regiearbeit zu gewinnen. Einer von ihnen war Sofia Coppolas Vater, Francis Ford Coppola. Für das Mafia-Epos "Der Pate" holte er sich 1972 den Directors Guild Award. Die Oscar-Trophäe ging aber an Regisseur Bob Fosse für "Cabaret".</P>

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