Komödie für Jung und Alt

"Die Coopers" im Pech: Ein Glück für Kinogänger

Steve Carell, Jennifer Garner und ihre vier Kinder erleben als "die Coopers“ eine Pechsträhne nach der anderen. Ein Glück für Kinogänger.

Ein Film über einen Tag, an dem alles schiefläuft – und der trotzdem Spaß macht. Ja, das ist möglich, liebe Kinderfilmemacher. Für die bedeutet „lustig“ ja leider oft: viel kaputt machen und ordentlich lachen auf Kosten anderer. Regisseur Miguel Arteta setzt in seiner kurzweiligen Komödie (ohne Altersbeschränkung freigegeben) stattdessen auf amüsante Dialoge und sympathische Schauspieler.

Klar geht’s auch bei den Coopers nicht ganz ohne Scherben. Schließlich hat sich der Zweitjüngste zu seinem zwölften Geburtstag gewünscht, dass auch mal die anderen Familienmitglieder einen Tag lang Pech haben. Denn er, Alexander (Ed Oxenbould), hat das ständig. Wenn einem Kaugummi im Haar klebt, dann ihm; jemand verschüttet Saft? Ganz bestimmt er. Aus irgendeinem Grund wird sein Wunsch wahr: Nun läuft’s mal für die anderen schief – aber schön familienfreundlich.

Steve Carell ist angenehm un-überdreht; Jennifer Garner überzeugt als karrierebewusste Mami. An diesem Horror-Tag, der für die sechs am Ende doch zum Glücksfall wird, zeigt Disney, was durch eine positive Einstellung und Familiensinn alles möglich ist. Ein netter Kinospaß.

Katja Kraft

„Die Coopers“

mit Steve Carell

Regie: Miguel Arteta

Laufzeit: 81 Minuten

Rubriklistenbild: © Dale Robinette/Disney

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