Daniel Craig verlängert 007-Karriere

London - Der britische Schauspieler Daniel Craig (39) wird in mindestens vier weiteren 007-Thrillern den Geheimagenten James Bond spielen. Einen entsprechenden Vertrag habe der Anfangs von Kritikern als "zu blond" und "zu weichlich" gescholtene Star jetzt mit der Filmproduktionsfirma MGM abgeschlossen, berichtete die Londoner Zeitung "Daily Mail".

Craigs Honorare seien abhängig vom Kassenerfolg der Bond-Streifen, könnten ihm aber insgesamt rund 30 Millionen Pfund (43 Millionen Euro) einbringen.

Damit werde Craig in der Rolle des Superagenten mit der "Lizenz zum Töten" voraussichtlich mehr Geld verdienen als jeder seiner Vorgänger. Zum ersten Mal war Craig als 007 im vergangenen Jahr in dem Bond-Streifen "Casino Royale" zu sehen. Dieser 21. Bond-Film spielte am Premierenwochenende allein in Großbritannien 13 Millionen Pfund ein und brach damit den von "Stirb an einem anderen Tag" mit Pierce Brosnan gehaltenen Bond-Startrekord aus dem Jahr 2002.

Bereits vor "Casino Royale" war Craig für den Bond-Film Nr. 22 verpflichtet worden, der am 7. November des nächsten Jahres in London Premiere haben soll. Da er nun mindestens vier weitere Agentenstreifen drehen soll, dürfte Craig die Verkörperung von James Bond für ein ganzes Jahrzehnt sein und die Rolle kaum abgeben bevor er 50 wird. (dpa)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dieser deutsche Film hat Chancen auf einen Oscar
Los Angeles - Nach und nach werden die finalen Nominierungen für die Oscar-Verleihung 2017 bekannt gegeben, darunter befindet sich diesmal sogar ein deutscher Streifen.  
Dieser deutsche Film hat Chancen auf einen Oscar
„Star Wars: Episode VIII“: So lautet der offizielle Titel
Los Angeles - Der achte, reguläre Teil des Weltraumabenteuers „Star Wars: Episode VIII“ soll im Dezember 2017 anlaufen. Bereits jetzt hat Disney den Titel des Films …
„Star Wars: Episode VIII“: So lautet der offizielle Titel
Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Los Angeles - Nach einem Tierquälerei-Skandal sind die Premiere und Pressetermine zu dem Hundefilm „Bailey - Ein Freund fürs Leben“ kurzfristig abgesagt worden.
Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
München - Olivier Assayas „Personal Shopper“ lebt von dem Talent seiner Hauptdarstellerin und driftet nicht in eine Grusel-Persiflage ab.
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit

Kommentare