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Kinotrailer und Filmkritik

Kevin Costner als Haudegen in "3 Days To Kill"

Berlin - In "3 Days To Kill" gibt Kevin Costner auf seine alten Tage einen echten Haudegen. Wieviel man von diesem Actionthriller erwarten darf, verraten wir in unserer Kinokritik.

Ethan Renner (Kevin Costner) ist noch immer einer der besten Agenten des CIA. Aber allmählich spürt er das Alter. Als Renner erfährt, dass seine Zipperlein doch eine lebensbedrohliche Krebserkrankung sind, und er auch noch einen Einsatz vermasselt, will sich der alte Haudegen aus dem Geschäft zurückziehen und die restliche Zeit mit der Familie verbringen. Doch die ist an ihm kaum mehr interessiert. Sogar die ehedem treue Gattin (Connie Nielsen) hat längst einen anderen Mann. Renner hat weder dies noch den Collegeabschluss der Tochter tatsächlich mitbekommen. Nun will er alles wieder gut machen – das kann nur schiefgehen.

US-Filmemacher Joseph McGinty Nichol, der sich selbst das Kürzel McG gab, etablierte sich in den vergangenen Jahren als Produzent vieler Fernsehserien und als Regisseur so durchwachsener, aber kommerziell erfolgreicher Produktionen wie „Drei Engel für Charlie“.

Diesem Stil bleibt McG auch hier treu: Die Handlung von „3 Days to Kill“ ist kaum eine Minute lang glaubwürdig. Doch bei der Vielzahl sehr gekonnt arrangierter Actionszenen, rasanter Schnitte und atemberaubender Kamerafahrten fällt das nicht auf. Die Fliehkraft drückt einen bei den Verfolgungsjagden in den Sitz. Den Rest erledigt Kevin Costner, der auf seine alten Tage einen Kerl wie Renner mit sichtlichem Vergnügen spielt und sogar den flachsten Dialogen noch Charme und Witz abgewinnen kann.

Ulricke Frick

Rubriklistenbild: © 3DTK/Universum Film/dpa

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