"Der goldene Kompass" verpasst in den USA "goldenen" Start

New York - Der aufwendige Fantasy-Film "Der goldene Kompass" hat in den USA den erhofften "goldenen" Start verpasst.

Die 180 Millionen Dollar (122 Millionen Euro) teure Romanverfilmung mit Nicole Kidman und Daniel Craig in den Hauptrollen spielte nach Studioschätzungen am ersten Wochenende nur 26 Millionen Dollar ein. Vorbilder wie etwa "Der Herr der Ringe" oder "Der König von Narnia" waren jeweils mit deutlich über 60 Millionen Dollar gestartet.

Der am Donnerstag auch in Deutschland angelaufene "Goldene Kompass" ist der Auftakt einer Trilogie nach den Erfolgsromanen des britischen Autors Philip Pullman. Er erzählt die Geschichte der zwölfjährigen Lyra, die sich zur Rettung ihres besten Freundes durch eine gefährliche Parallelwelt kämpfen muss.

Den zweiten Platz in den amerikanischen Kinocharts belegte die Märchen-Komödie "Verwünscht". Der Streifen aus der Disney-Schmiede mit Amy Adams als verwunschener Prinzessin konnte am dritten Wochenende immerhin noch gut zehn Millionen Dollar einfahren und hat damit insgesamt schon fast 84 Millionen Dollar in die Kinokassen gebracht.

Auf dem dritten Platz landete mit 5 Millionen Dollar der ebenfalls seit drei Wochen laufende Überraschungshit "This Christmas", der tragisch und komisch zugleich von dem verunglückten Weihnachtsfest einer schwarze Mittelstandsfamilie erzählt. Rang vier belegte die Komödie "Die Gebrüder Weihnachtsmann" (4,6 Millionen Dollar), gefolgt von Robert Zemeckis' Heldensaga "Die Legende von Beowulf" (4,4 Millionen Dollar). Das Epos hat es damit bisher auf 76 Millionen Dollar gebracht.

Auch interessant

Kommentare