Erdogan erleidet Schwächeanfall bei Gebet

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Packendes Familiendrama

Der Richter: Zurück zu den eigenen Wurzeln

Der erfolgreiche Staranwalt Hank Palmer kehrt zurück in seine verschlafene Heimatstadt und erkennt schließlich, was wirklich im Leben zählt. Die ausführliche Kritik:

Regisseur David Dobkin hat bisher eher bemüht launige Unterhaltung à la „Die Hochzeits-Crasher“ fabriziert. Umso erstaunlicher, dass er scheinbar mühelos ein Familiendrama mit Tiefgang wie „Der Richter. Recht oder Ehre“ stemmen kann. Darin kehrt Staranwalt Hank Palmer (Robert Downey jr.) heim in die verschnarchte Kleinstadt, in der sein Vater (Robert Duvall) als Richter das Zepter schwingt – auch über die Familie. Eine Geschichte, die schon Frank Capra oder Elia Kazan hätten inszenieren können, mit Clark Gable oder Cary Grant in der Hauptrolle des Rechtsbeugers, der schließlich lernt, was tatsächlich im Leben zählt: Rückgrat, Verantwortung, Moral. Es dauert, bis Hank Palmer sich wieder an die Langsamkeit zuhause gewöhnt hat. David Dobkin illustriert das sehr schön am Beispiel des Einparkens vor dem Elternhaus und verliert sonst angenehm wenig Worte darüber. Überhaupt lässt der Handlungsstrang „Familie“ kaum zu wünschen übrig. Die Schicksale der Brüder werden angerissen, die alte Liebe kurz angetestet – alles in sich schlüssig.

Das Gerichtsverfahren dagegen wirkt seltsam uninspiriert und vor allem unspannend in Szene gesetzt. Das ist gerade angesichts der exzellenten Besetzung bis in die Nebenrollen allerdings besonders schade.

"Der Richter"

mit Robert Downey jr.

Regie: David Dobkin

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „Im Auftrag des Teufels“ mochten.

von Ulrike Frick

Rubriklistenbild: © Screenshot

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