Deutschlandpremiere von "Verliebt in die Braut"

Berlin - Die US-Komödie "Verliebt in die Braut" hat am Dienstagabend in Berlin Deutschlandpremiere gefeiert. Die beiden Hauptdarsteller Patrick Dempsey und Michelle Monaghan ("Gone Baby Gone") gingen am Potsdamer Platz über den Roten Teppich.

Dieser war - einer Hochzeits-Komödie angemessen - ganz in Weiß gehalten. Dort begrüßte sie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). In dem Film spielt der "Grey's Anatomy"-Serienstar Dempsey einen Junggesellen, der sich in seine beste Freundin verliebt. Als sie sich mit einem Anderen verlobt, wird er ihr Trauzeuge und will die Hochzeit verhindern. Kinostart ist an diesem Donnerstag.

Die Rolle einer Braut mit "männlicher Brautjungfer" sei ihr vertraut gewesen, sagte die 32-jährige Monaghan der Deutschen Presse-Agentur dpa. Denn im wirklichen Leben sei ihr bester Freund bei ihrer Hochzeit 2005 tatsächlich ihr Trauzeuge gewesen. "Der hat aber nicht um fünf vor zwölf versucht, die Hochzeit platzen zu lassen", sagte sie.

Auf dem Weg ins Kino wurden die beiden Hollywoodstars am Abend über ihren wirklichen Gang zum Altar befragt. "Meine Hochzeit war perfekt, es war wunderschön am Strand mit meiner Familie und einigen Freunden", sagte Monaghan. Auf die Frage, was ihrer Meinung nach die schlimmste Trauung wäre, antwortete sie: "Die in dem Film." Am Ende von "Verliebt in die Braut" kommt es vor dem Altar zu Handgreiflichkeiten zwischen dem Bräutigam und dem Trauzeugen. Das richtige Rezept für die Ehe gab Monaghan auch noch preis: "Mein Ehemann und ich, wir nehmen die Sachen nicht so ernst und lachen viel."

Mit zahlreichen kreischenden Teenager-Fans im Hintergrund sagte Dempsey über seine Hochzeit mit der Maskenbildnerin Jill Fink im Jahr 1999: "Es war auf dem Land und ziemlich entspannt, es war natürlich und bescheiden. Ich wollte nicht, dass es in der Kirche ist oder so", sagte Dempsey. Das Paar hat drei Kinder.

Der 42-jährige US-Amerikaner sieht seine Rolle als von den Medien auserkorener Traummann und Frauenschwarm mit dem Spitznamen McDreamy humorvoll. Wenn eine US-Zeitschrift ihn einmal wieder zu einem der attraktivsten Männer weltweit wähle, bringe ihn seine Ehefrau auf den Boden der Tatsachen zurück: "Sie kennt mich ja ziemlich gut und lacht dann bloß."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Los Angeles - Nach einem Tierquälerei-Skandal sind die Premiere und Pressetermine zu dem Hundefilm „Bailey - Ein Freund fürs Leben“ kurzfristig abgesagt worden.
Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
München - Olivier Assayas „Personal Shopper“ lebt von dem Talent seiner Hauptdarstellerin und driftet nicht in eine Grusel-Persiflage ab.
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos
München - David Frankels Drama „ Verborgene Schönheit“ setzt zu sehr auf Symbolik und ein allzu schöngefärbtes Happy End.
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos
Der schweigsame Onkel: Filmkritik zu „Manchester by the Sea“
München - „Manchester by the Sea“ trumpft vor allem im zwischenmenschlichen Bereich auf. Es geht um Verantwortung und Familie.
Der schweigsame Onkel: Filmkritik zu „Manchester by the Sea“

Kommentare