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Dreharbeiten für „Captain America“ bringen Filmstars nach Deutschland

Hollywood-Flair am Flughafen Halle/Leipzig

Leipzig/Potsdam - Schwarze Limousinen und verdunkelte Mini-Busse fahren derzeit am Flughafen Halle/Leipzig ein. Was treiben Hollywood-Stars wie Chris Evans und Scarlett Johansson dort zwischen Kofferbändern und Abflugschaltern?

„Captain America“ ist nach Dreharbeiten in Berlin zum Flughafen Leipzig/Halle weitergezogen. Die Helden der US-Produktion verbreiten dort jetzt Hollywood-Flair. Mehrere Tage werden Chris Evans (34) als Titelheld, Scarlett Johansson (30), Daniel Brühl (37) und andere für die Comic-Verfilmung „Captain America: Civil War“ vor der Kamera stehen.

Wie die „Bild“-Zeitung schreibt, wurden ein Trailerpark mit Catering-Fahrzeugen und ein großes weißes Zelt gegenüber der Ankunftshalle errichtet. Immer wieder rollten schwarze Limousinen und verdunkelte Mini-Busse von Set zu Set rund um den Flughafen.

Zuvor wurde am Potsdamer Platz und anderswo in Berlin gedreht. Die Produktion erhält von der Mitteldeutschen Medienförderung 350 000 Euro. In Deutschland produziert Studio Babelsberg in Potsdam für das US-Filmstudio Marvel. Der FilmFernsehFonds Bayern gibt 450 000 Euro für digitale Effekte. Gedreht wird in Bayern aber nicht.

Die Dreharbeiten begannen in Atlanta in den USA. Auch in Puerto Rico und Island ist das Team unterwegs. Der dritte „Captain America“-Film soll im Mai kommenden Jahres in den USA in den Kinos anlaufen. Regie führen Anthony und Joe Russo („Captain America: The Winter Soldier“). Captain America ist wie Iron Man oder Hulk ein Superheld aus den Comics des amerikanischen Verlags Marvel.

dpa

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