Dreharbeiten zu "Romy" mit Jessica Schwarz beginnen bald

Baden-Baden - Die Dreharbeiten zu einem Fernsehfilm über das schillernde Leben der Schauspielerin Romy Scheider sollen am 3. September beginnen. Gefilmt wird unter anderem in Paris, an der Côte d'Azur, in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin, teilte der Südwestrundfunk am Dienstag mit.

Die Hauptrolle in dem SWR/ARD- Projekt, das 2009 ausgestrahlt werden soll, übernimmt Jessica Schwarz. An ihrer Seite spielen Thomas Kretschmann als Romys erster Ehemann Harry Meyen sowie der französische Schauspieler Guillaume Delorme als Romy Schneiders große Liebe Alain Delon. Burgschauspielerin Maresa Hörbiger wird Romys Mutter Magda Schneider darstellen, Heinz Hoenig spielt deren zweiten Ehemann Herbert Blatzheim. Das Drehbuch schrieb Benedikt Röskau, Produzent ist Markus Brunnemann.

Unter anderem werden laut Ankündigung die Kindheit im Internat, die Liebe zu Delon und die schwierige Ehe mit Meyen nachgezeichnet. Gegenstand des Films seien außerdem die Versuche Romy Schneiders, sich von ihrem "Sissi"-Image zu lösen, das sie als Darstellerin der österreichischen Kaiserin Elisabeth erworben hatte - schließlich ging sie nach Frankreich und wurde dort endgültig zum Star. Die Schauspielerin, die 1982 im Alter von 43 Jahren starb, wäre am 23. September 70 Jahre alt geworden.

Erst im kommenden Frühjahr sollen dagegen die Dreharbeiten der deutsch-französischen Kinoproduktion "Eine Frau wie Romy" beginnen. In dem zweiten Film über Romy Schneider schlüpft die Sängerin und Schauspielerin Yvonne Catterfeld ("Unterwegs", "Gute Zeiten, schlechte Zeiten") in die Hauptrolle.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Los Angeles - Nach einem Tierquälerei-Skandal sind die Premiere und Pressetermine zu dem Hundefilm „Bailey - Ein Freund fürs Leben“ kurzfristig abgesagt worden.
Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
München - Olivier Assayas „Personal Shopper“ lebt von dem Talent seiner Hauptdarstellerin und driftet nicht in eine Grusel-Persiflage ab.
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos
München - David Frankels Drama „ Verborgene Schönheit“ setzt zu sehr auf Symbolik und ein allzu schöngefärbtes Happy End.
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos
Der schweigsame Onkel: Filmkritik zu „Manchester by the Sea“
München - „Manchester by the Sea“ trumpft vor allem im zwischenmenschlichen Bereich auf. Es geht um Verantwortung und Familie.
Der schweigsame Onkel: Filmkritik zu „Manchester by the Sea“

Kommentare