Ab durch den Dschungel: Späße für die jüngsten Zuschauer

„Ab durch den Dschungel“ erzählt das Abenteuer der Nasenbären Manu und Sacha. Vor allem - aber nicht nur - für die Kleinen.

Die Nasenbären Manu und Sacha leben im Regenwald. Sacha, die Tochter des Rudelältesten, ist in den frechen Draufgänger Manu verliebt, doch die beginnende Romanze der beiden wird durch Wilderer jäh beendet. Die kleine Nasenbären-Dame wird entführt und soll in einen Zoo gebracht werden. Das ist Manus Gelegenheit, Sachas Vater zu beweisen, wie mutig er tatsächlich ist.

Neben Filmen aus den klassischen Animationsschmieden in den USA, Japan oder Deutschland gibt es immer wieder Produktionen wie diese südkoreanisch-mexikanische, die den Weg in unsere Kinos finden. An der eher überschaubaren Geschichte und den simplen Gags von „Ab durch den Dschungel“ liegt das nicht. Eher schon an den außerordentlich putzig und liebenswert gestalteten Nasenbären mit ihren geringelten Schwänzen, den spitzen, schwarzen Näschen und den großen Kulleraugen. Die übrige Animation ist leider ziemlich schwach. Es gibt kaum Texturen, zu wenig Tiefe und zu wenige Details, von bewegten Hintergründen ganz zu schweigen. Da es sich bei „Ab durch den Dschungel“ aber eindeutig um einen Film für die Allerkleinsten handelt, sollten sich nur die begleitenden Erwachsenen auf die mittelmäßige Computeranimation gefasst machen. Die Zuschauer im Alter von drei bis fünf Jahren (FSK 0) werden sich nicht daran stören und auf alle Fälle an den munteren Slapstick-Späßen ihre Freude haben.

Ulrike Frick

Rubriklistenbild: © snacktv

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