Leichte Tragikomödie

"Ein Sommer in der Provence": Familienbesuch

München - In "Ein Sommer in der Provence" treffen bei einem Familienurlaub die Generationen aufeinander. Jean Reno spielt einen mürrischen Großvater, der langsam eine Verbindung zu seinen Enkeln aufbaut. Die Kritik:

Paul (Jean Reno) ist sauer. Plötzlich tauchen auf dem Bauernhof, den er und seine Frau (Anna Galiena) bewohnen, seine drei Enkel auf. Auch Adrien (Hugo Dessioux), Léa (Chloé Jouannet) und Théo (Lukas Pelissier) sind wenig angetan von der Aussicht, die nächsten Wochen in der Einöde verbringen zu müssen. Der Start könnte also kaum ungünstiger sein für das sanft sentimentale Familiendrama „Ein Sommer in der Provence“.

Regisseurin Rose Bosch hat die Hauptrolle nicht ohne Grund mit Jean Reno besetzt: Der zieht alle Register seines Könnens und versteht es, auch in dramaturgisch schwachen Momenten und vorhersehbaren Szenen Akzente zu setzen. Erwartbar, unglaubwürdig oder nicht ganz schlüssig ist leider einiges an dieser Geschichte. Neben Renos Leistung liegt es vor allem an den stimmungsvollen Bildern von Kameramann Stéphane Le Parc, dass dieser Film zum Schwelgen einlädt und über Vergleichbares hinausragt. (In München: Arri, Astor Cinema Lounge, City, Rio, Theatiner, Kino Solln.)

„Ein Sommer in der Provence“

mit Jean Reno, Anna Galiena

Regie: Rose Bosch

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „Die Kinder von Paris“ mochten.

ulf

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