Trailer und Filmkritik

„Entourage“: der Kinofilm zur Fernsehserie

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Wenn eine Fernsehserie jahrelang erfolgreich ist, steht gerne mal die Kinoauswertung an. Prominentestes Beispiel ist „Sex and the City“. Jetzt ist die HBO-Serie „Entourage“ über einen jungen Hollywoodstar und seine Kumpels dran.

Die Produktion bot von Anfang an einen bissigen Blick auf die Filmbranche.

Doug Ellin, der die Serie erdacht hat, führte auch bei der Spielfilmfassung Regie. Es bleibt also zum Glück alles beim Alten. Die Figuren sind vertraut, die Gags sitzen, und swimmingpoolgroße Fettnäpfchen stehen bereit für eine weitere Geschichte aus dem Leben von Vincent Chase (Adrien Grenier). Der will nun auch Regie führen, was ihm keiner zutraut. Trotzdem gelingt es seinem Produzenten Ari Gold (Jeremy Piven), einige Millionen Dollar für einen Science-Fiction-Film zu organisieren. Doch während der Dreharbeiten geht dem Regieneuling das Geld aus.

„Entourage“ ist eine klassische Popcorn-Gute-Laune-Komödie mit etwas selbstironisch eingesetzter Hollywood-Kritik. Eine ernsthafte, engagierte Auseinandersetzung mit dem Studio- und Starsystem im Sinne von Robert Altmans „Der Player“ sollte man aber nicht erwarten.

„Entourage“

mit Adrian Grenier, Kevin Dillon

Regie: Doug Ellin

Laufzeit: 104 Minuten

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