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Hugh Jackman begrüßt seine Fans auf der Berlinale.

Live-Übertragung im TV

Es wird spannend: Das sind die Favoriten der Berlinale

Berlin -  Ein Öko-Thriller oder vielleicht auch ein Flüchtlingsdrama: Bei der Berlinale gibt es ein paar Favoriten auf den Gewinn. Am Samstag fällt die Entscheidung.

Bei der Berlinale wird es spannend: Am Samstagabend (19.00) werden die Gewinner des Goldenen und der Silbernen Bären verkündet. 18 Filme liefen im Wettbewerb des Festivals, darunter drei aus Deutschland. Vorsitzender der siebenköpfigen Jury ist der niederländische Regisseur Paul Verhoeven. Insgesamt waren bei den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin fast 400 Produktionen aus aller Welt zu sehen. Die von Anke Engelke moderierte Bären-Verleihung wird vom Fernsehsender 3sat live übertragen.

Berlinale-Jurys sind bei der Trophäen-Vergabe immer für eine Überraschung gut. Als Favoriten gelten das Flüchtlingsdrama „Die andere Seite der Hoffnung“ von Aki Kaurismäki, der Öko-Thriller „Pokot“ von Agnieszka Holland und die Liebesgeschichte „Körper und Seele“ von Ildikó Enyedi. Am Freitag hatte auch der rumänische Regisseur Peter Calin Netzer mit seinem neuen Spielfilm „Ana, mon amour“ einen starken Auftritt. Vergangenes Jahr gewann die italienische Doku „Seefeuer“ den Goldenen Bären, den Hauptpreis.

Hugh Jackman sorgte für Blitzlichtgewitter

Am Vorabend der Verleihung gab es noch einmal viel Blitzlicht und Fangekreische: Hollywood-Star Hugh Jackman kam zur Weltpremiere seines neuen Films „Logan - The Wolverine“, der außer Konkurrenz im Wettbewerb läuft. Am roten Teppich vorm Berlinale-Palast gab der Australier geduldig Autogramme und posierte mit Fans für Selfies. Mit dabei war auch Sir Patrick Stewart („Star Trek“). Der Brite ist erneut mit Jackman im dritten und letzten Teil des Mutanten-Dramas von James Mangold über die Marvel-Comic-Figur Wolverine zu sehen.

Bester Spielfilm: „Una mujer fantástica“

Festlich wurde es am Abend im Haus der Berliner Festspiele: Der Wettbewerbsfilm „Una Mujer Fantástica“ gewann den 31. Teddy-Preis als bester Spielfilm. Der Preis würdigt Werke aus dem gesamten Programm des Festivals, die sich auf besondere Weise mit schwulen oder lesbischen Themen beschäftigen. Die Jury lobte den Gewinner zur Verleihung als einen handwerklich perfekten Film „mit einem großartigen filmischen Ansatz, der eine intime, aber wenig beachtete Geschichte erzählt“.

dpa

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