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Awet ( Letekidan Micael) zieht sich an ihren Lieblingsplatz außerhalb des Ausbildungscamps zurück.

Bestseller-Adaption

Feuerherz: Die Reise der jungen Awet

München - Der deutsche Berlinale-Beitrag über Kindersoldaten in Eritrea beruht auf einem Bestseller von Senait Mehari. Erzählt wird vom Schicksal eines Mädchens, das in den 1980er Jahren für den Unabhängigkeitskrieg Eritreas gegen Äthiopien zur Kindersoldatin ausgebildet wird.

Die zehnjährige Awet hat das Herz einer Kämpferin. Als Baby ausgesetzt wächst sie zunächst behütet in einem christlichen Kloster in Eritrea auf. Zurück in der Familie gibt ihr Vater sie und ihre Schwester zu einer militärischen Kampfeinheit als „Töchter Eritreas". Awet erlebt dort Freundschaft und Begeisterung für die Ideale der Freiheit, aber auch den ganzen Wahnsinn des Befreiungskrieges. Sie ergibt sich schließlich nicht diesem unwürdigen Krieg, in dem Menschlichkeit und Familienzusammenhalt keine Bedeutung haben. Sie kämpft gegen das drohende Schicksal, denn ihr „Feuerherz", ihr Mut und ihr Gewissen weisen ihr einen anderen Weg.

Feuerherz: Video auf merkurtz.tv

Mit Feuerherz erzählt Regisseur und Drehbuchautor Luigi Falorni („Die Geschichte vom weinenden Kamel") eine anrührende Geschichte einer scheinbar aussichtslosen Kindheit. Andreas Bareiss, Produzent vom Oscar-Gewinner „Nirgendwo in Afrika", und Sven Burgemeister, Produzent von „Sophie Scholl", präsentieren einen Film von tiefer Menschlichkeit, der bereits auf den verschiedensten Festivals die Herzen der Zuschauer bewegte.

Seine Welturaufführung hatte Feuerherz im Februar 2008 im Wettbewerb der Berlinale, seine amerikanische Premiere fand auf dem Jackson Hole Film Festival im Juni statt.

www.feuerherz.senator.de

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