15 Filme für Ophüls-Preis

- Die Filmtitel heißen: "Bin ich sexy?", "Netto" oder "Kombat Sechzehn" - und die Filme drehen sich um einen meist ähnlichen aktuellen und spannungsreichen Hintergrund: Es geht um Jugendliche, die als Kinder allein erziehender Mütter und Väter in einer problembeladenen Single-Gesellschaft aufwachsen und letztlich ihren Eltern zeigen, wo es lang geht.

<P>Nicht weniger als sechs der 15 Wettbewerbsfilme, die beim Saarbrücker Max-Ophüls-Festival vom 17. bis 23. Januar um den hoch dotierten und als "deutscher Nachwuchs-Oscar" bekannten Ophüls-Preis konkurrieren, haben solche Geschichten um Rumpffamilien ("Patchwork-Familien") zum Thema, sagt Festivalleiter Boris Penth. </P><P>Von den 15 Filmen im Hauptwettbewerb kommen 12 aus Deutschland. Dazu aus der Schweiz der Politik-Thriller "Absolut" von Romed Wyder, aus Österreich die Komödie "Küss mich Prinzessin" von Michael Grimm und die österreichisch-deutsche Koproduktion "Hotel" von Jessica Hausner um eine junge Hotelfachfrau.</P><P>Eröffnet wird das Festival am 17. Januar mit dem neuen Film "Schneeland" von Hans W. Geißendörfer. Die Ophüls-Preisverleihung zum Abschluss am 23. Januar wird wieder von dem aus "Das Wunder von Bern" bekannten Schauspieler Peter Lohmeyer übernommen.<BR><BR></P>

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