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Das Internationale Filmfestival Cannes wird mit dem neuen Film des iranischen Oscarpreisträgers Asghar Farhadi eröffnet. Penelope Cruz und Javier Bardem spielen darin die Hauptrollen.

Diese Stars kommen zur Eröffnung

Zwischen #MeToo und Oscarpreisträgern: Startschuss für Filmfest Cannes

Am Dienstagabend startet das legendäre Filmfestival im südfranzösischen Cannes. Eröffnet wird das Filmfest von einem frisch gekürten Oscarpreisträger und zwei Hollywoodgrößen. 

Cannes - Das Internationale Filmfestival Cannes wird am Dienstagabend mit dem neuen Film des iranischen Oscarpreisträgers Asghar Farhadi eröffnet. Der 46-Jährige drehte dafür zum ersten Mal auf Spanisch. Für die Premiere seines Psychothrillers „Everybody knows“ werden auf dem roten Teppich auch die beiden Hauptdarsteller Penélope Cruz und Javier Bardem erwartet.

Der Film erzählt von einer Spanierin, die in Argentinien lebt und für eine Hochzeit in ihre Heimat zurückkehrt. Ihre Tochter ist auch dabei - doch dann verschwindet diese plötzlich spurlos.

„Everybody knows“ ist einer von 21 Beiträgen, die in diesem Jahr im Wettbewerb des südfranzösischen Filmfestivals um die Preise konkurrieren. Die höchste Auszeichnung ist die Goldene Palme. Sie wird am 19. Mai für den besten Film vergeben. Vorsitzende der internationalen Jury ist die australische Schauspielerin und Oscarpreisträgerin Cate Blanchett („Der Herr der Ringe“).

Deutsche Filmemacher sind dieses Mal nicht im Wettbewerb vertreten. Wim Wenders aber zeigt in einer Sondervorführung seine Dokumentation „Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes“. Dafür interviewte der Regisseur („Der Himmel über Berlin“) mehrfach Papst Franziskus und erhielt ungewöhnliche Einblicke in die Arbeit des Vatikans.

Außer Konkurrenz feiert kommende Woche außerdem der neue „Star Wars“-Films seine Weltpremiere. „Solo: A Star Wars Story“ zeigt den noch eher unbekannten Alden Ehrenreich als jungen Han Solo. An seiner Seite ist Emilia Clarke („Game of Thrones“) zu sehen.

Cannes beginnt im Zeichen von #MeToo

In diesem Jahr muss sich das Filmfest an der französischen Côte d'Azur auch mit dem Skandal um den früheren Hollywood-Mogul Harvey Weinstein auseinandersetzen: Mehrere der Fälle sollen sich in Cannes ereignet haben. Etwa hundert Frauen, unter ihnen viele Schauspielerinnen, werfen Weinstein vor, sie sexuell bedrängt oder gar vergewaltigt zu haben.

dpa/AFP

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