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„Hallo Hallo“ - eine nette Tragikomödie

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Mit „Hallo Hallo“ begrüßt Dina die Leute. Das klingt munter und ein bisschen forsch, tatsächlich ist sie weder das eine noch das andere: Als überarbeitete Krankenschwester, alleinerziehende Mutter und ohne echte Freunde trauert sie noch immer ihrem Ex hinterher.

Das wird nicht gutgehen, ahnt man als Zuschauer dieser von Maria Blom frisch und sympathisch inszenierten Tragikomödie. Vorhersehbar ist „Hallo Hallo“ deswegen nicht. Denn Blom hat ihrer Heldin so manchen Stolperstein auf den Weg zum kleinen Glück gelegt. Sie inszeniert das Leben der stets opferbereiten Dina nicht als Passion, sondern als bitterherbe Komödie mit viel Realitätsbezug. Die bezaubernde, charmant linkische Finnin Maria Sid trägt als Dina den Film mühelos.

Rubriklistenbild: © dpa

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