LKA im Einsatz: Verdächtiges Auto in Berlin entdeckt

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Einer der absoluten Höhepunkte der Stunt-Show in der Filmstadt: Ein Stuntman – oder eine Stunt-Frau – aus Mac Steinmeiers Team rennt als lebende Fackel durch die Kulisse.

Filmstadt: Stunt-Show vor dem Aus?

München - Die Stuntshow in der Bavaria Filmstadt ist seit 1989 eine der Attraktionen für Touristen und Familien. Doch bald wird das Spektakel wohl eingestellt werden.

s sind 45 Minuten absolute Spannung – charmant präsentiert und kombiniert mit lustig-schrägen Momenten ebenso wie mit Wissenswertem: die Stunt-Show bei der Bavaria Filmtour in Geiselgasteig bei München. Seit 1989 konzipiert Mac Steinmeier mit seinem Team diese Attraktion, die nicht nur München-Touristen begeistert. Doch am 7. November könnte Schluss sein: Bei der Bavaria Film, zu der die Filmstadt mit ihrer Tour durch Kulissen, dem Erlebniskino und der Stunt-Show gehört, denkt man nach Informationen unserer Zeitung darüber nach, die Show ersatzlos einzustellen.

Zwar legt Filmstadt-Sprecherin Christiane Kügler-Martens Wert darauf, dass noch „überhaupt nichts entschieden“ sei und sie daher auch nicht „über ungelegte Eier“ reden könne. Sie räumt jedoch ein, dass ein Ende des Spektakels aus Prügelszenen, Verfolgungsjagden, Schusswechseln, Explosionen und dem spektakulären Feuer-Stunt zum 7. November möglich wäre: „Wir sind ein Ausflugsziel und müssen uns immer wieder neue Projekte überlegen, um attraktiv zu bleiben.“

Es kann also sein, dass die Halle, in der seit 2004 die Shows in einem nachgebauten New Yorker Straßenzug gespielt werden (an besucherstarken Tagen drei Mal täglich vor je 500 Zuschauern; Eintritt: neun Euro), für ein neues Angebot gebraucht wird. Eine endgültige Entscheidung soll Anfang Oktober fallen. Dass diese etwas anderes bedeutet als das Ende seiner Show, erwartet Mac Steinmeier nicht. „Ich bin weder böse noch enttäuscht“, sagt der 1963 geborene Stuntman, der mit seinen Leuten etwa schon für Daniel Craig, Hugh Grant oder Til Schweiger den Kopf hingehalten hat, unserer Zeitung. „Es ist legitim, dass man nach 22 Jahren etwas anderes machen will.“

Michael Schleicher

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