Fipresci-Preis der Viennale geht an Vincent Gallo

- Wien - Der amerikanische Regisseur Vincent Gallo hat für seinen Film "The Brown Bunny" beim Wiener Filmfestival Viennale den Preis der internationalen Filmkritik erhalten. Der Streifen, der in Cannes von den Medien als "schlechtester Film in der Geschichte des Festivals" bezeichnet wurde, war in Wien in neu montierter Fassung gezeigt worden. Die Jury würdigte "die mutige Erforschung von Verlangen und Schmerz" sowie "die radikale Abwendung von den vorherrschenden Tendenzen im gegenwärtigen amerikanischen Kino".

<P>Der mit 7 000 Euro plus Filmmaterial im Wert von 10 000 Euro dotierte Wiener Filmpreis ging an den Dokumentarfilm "Jesus, du weisst" des österreichischen Filmmachers Ulrich Seidl. Die Dokumentation, die sich mit dem Verhältnis des Menschen zum Glauben beschäftigt, überzeugte die Jury durch "formale Rigorosität und hohe Aufrichtigkeit". Die Publikumsjury sprach sich für das Erstlingswerk "Long Way Home" des amerikanischen Regisseurs Peter Sollett aus.</P><P>Die Viennale hat sich in ihrer über 40-jährigen Geschichte als beliebtes Publikumsfestival etabliert. Das B-Festival präsentierte seit 17. Oktober rund 100 Spiel- und Dokumentarfilme im Hauptprogramm sowie Spezialprogramme mit Kurzfilmen und experimentellen Formen.</P><P>www.viennale.at</P>

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