"Good Bye, Lenin!" vertritt Deutschland beim Oscar-Wettbewerb

- München - Der Film "Good Bye, Lenin!" von Wolfgang Becker soll Deutschland beim Wettbewerb um den Oscar vertreten. Wie die Export-Union des Deutschen Films in München mitteilte, geht der Beitrag ins Rennen um die begehrte Auszeichnung für den besten nicht englischsprachigen Film.

<P>Zur Begründung der Jury hieß es, Becker sei es gelungen, ein brisantes Thema der deutschen Nachkriegsgeschichte von historischer Dimension mit Leichtigkeit und großer Emotionalität in eine moderne Filmsprache umzusetzen.</P><P>Unter den nationalen Nominierungen wird die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am 27. Januar 2004 diejenigen fünf Filme nominieren, die an der Endauswahl des Wettbewerbs um den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film teilnehmen. Die nächste Oscar-Verleihung ist am 29. Februar 2004 in Los Angeles.</P><P>Die Filme "Good Bye, Lenin!" und der in Venedig ausgezeichnete Film "Rosenstraße" von Margarethe von Trotta kommen auch in die engere Wahl für den Europäischen Filmpreis 2003. Die Europäische Filmakademie veröffentlichte vergangenen Mittwoch in Berlin eine Liste mit 43 Filmen, die für die Nominierungen in Frage kommen. Die Akademie-Mitglieder müssen nun bis Anfang November über die Nominierungen entscheiden. Die Preisverleihung findet am 6. Dezember in Berlin statt.</P><P>"Good Bye, Lenin!" wurde bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter mit neun Lolas beim Deutschen Filmpreis 2003, mit dem Blauen Engel als bester europäischer Film während der Berlinale, mit dem Firpresci-Preis als bester Film in Belgrad sowie mit dem Preis für den besten ausländischen Film beim Filmfestival von Pescara.</P>

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