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Laura (Alycia Debnam-Carey) erhält verstörende SMS.

Trailer zum deutschen Internet-Horror

Grauen aus den sozialen Netzwerken: "Unfriend"

Berlin - Mit den Problemen, die soziale Netzwerke mit sich bringen, haben sich schon einige internationale Filme beschäftigt. Nun wagt sich auch ein deutscher Regisseur an das Thema. Mit Erfolg.

Horror aus deutschen Landen – das gab’s bisher kaum. Und wenn, dann kamen diese Genrestücke bei den Fans selten gut an. Der Münchner Filmemacher Simon Verhoeven („Männerherzen“) wagt nun einen neuen Versuch – und allein seiner genauen Beobachtungsgabe und dem Sinn für scheinbar nebensächliche Details wegen möchte man ihm eine größere Beachtung des in Südafrika gedrehten „Unfriend“ wünschen.

Im Mittelpunkt steht die beliebte College-Studentin Laura (Alycia Debnam-Carey), die nicht nur einen netten Freund, eine sympathische Familie und eine muntere Clique um sich weiß, sondern auch über 800 Facebook-Freunde. Eines Tages nimmt sie die Freundschaftsanfrage einer neuen Kommilitonin namens Marina (Liesl Ahlers) an. Das einsame Mädchen versucht, Lauras Freundschaft zu erzwingen, während diese sich bald zurückzieht und Marina schließlich wieder „entfreundet“. Diese bringt sich daraufhin um, vor laufender Webcam.

Wie beim 2015 gestarteten „Unknown User“ kriecht das Grauen bei „Unfriend“ aus dem Netz. Während „Unknown User“ komplett auf und vor Computerbildschirmen ablief, nimmt Verhoeven der großen Leinwand nicht die Bedeutung. Er findet in der Kombination von Chatfenstern, Animationen und Spielszenen eine reizvolle und gruselige Kino-Optik.

„Unfriend“

mit Alycia Debnam-Carey

Regie: Simon Verhoeven

Laufzeit: 92 Minuten

Urteil: Sehenswert

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „Carrie“ mochten.

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