Trailer und Kritik

"Hannas Reise": Schnulziges aus Israel

Irgendwie kennen wir das alles schon. Ein neuer ungeliebter Ort. Ein neuer Mensch, ein bisschen Zoff. Und im Finale wartet die große Liebe. Nun kommt eine solche Geschichte wieder einmal ins Kino, Schauplatz: Israel.

Regisseurin Julia von Heinz und ihr Ko-Autor John Quester haben die Ideen für „Hannas Reise“ einem Roman von Theresa Bäuerlein entnommen. In „Das war der gute Teil des Tages“ geht es um eine junge Frau, die dem Alltag und vor allem ihrer eingeschlafenen Beziehung nach Israel entflieht, obwohl sie sich für das Land kaum interessiert.

Im Film übernimmt Karoline Schuch die Rolle der Hanna und verkörpert damit eine der fürs deutsche Kino typischen Mädchenfiguren: strebsam, frech, intelligent, zickig und furchtbar süß. Am Ende steht die Einsicht, nur die Zweisamkeit mit dem „Richtigen“ – in diesem Fall mit dem flotten Israeli Itay (Doron Amit) – kann Hanna aus ihrer Misere retten. Einzig Positives an der doch recht platten Schnulze: Das Drehbuch entwickelt großes Verständnis für Israel und schildert die Probleme des Landes und der dort lebenden Menschen mit Herz und Humor.

hil

Rubriklistenbild: © Zorrofilm/dpa

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