Trailer zum Kinostart

"Hedi Schneider steckt fest": Schweres Thema - leichter Film

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Trotz seines schweren Themas ist „Hedi Schneider steckt fest“ ein bemerkenswert leichter Film. Hier gibt's den Kinotrailer und unsere Filmkritik.

Das Leben von Hedi Schneider (Laura Tonke) ist eigentlich in Ordnung. Ihr Job ist zwar ermüdend öde, aber mit Freund Uli (Hans Löw) und Söhnchen Finn (Leander Nitsche) läuft alles gut. Bis Hedi aus heiterem Himmel, in einer sehr originell inszenierten Szene, von einer Panikattacke heimgesucht wird, die in eine massive Angststörung mündet. Weitere Attacken folgen und aus der bodenständigen Mittdreißigerin wird eine psychisch verwundbare Frau. Auch der bis dahin farbenfrohe Film, der die Stimmung der munteren Hedi spiegelt, verliert Freude und Farbigkeit. Denn alle leiden unter Hedis Krankheit. Trotzdem erzählt Regisseurin Sonja Heiss, die sich mit dem Thema Angststörung intensiv beschäftigt hat, kein Familiendrama mit verheerendem Ausgang, sondern lässt Platz für einen hell leuchtenden Hoffnungsschimmer.

„Hedi Schneider steckt fest“ ist ein leichter, lebendiger, warmherziger Film. Der trockene Humor aus „Hotel very Welcome“, der jüngsten Arbeit von Heiss, fehlt allerdings weitgehend. Laura Tonke, der großartigen Darstellerin ihrer Titelheldin, gönnt Heiss jede Menge prägnante, berührende Momente. Hans Löw hat dagegen als ratloser Lebenspartner oftmals einen schweren Stand.

ulf

„Hedi Schneider steckt fest“

mit Laura Tonke, Hans Löw

Regie: Sonja Heiss

Laufzeit: 90 Minuten

Rubriklistenbild: © Komplizen Film/Pandora Film/dpa

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