Filmkritik und Kinotrailer

"Die highligen drei Könige" - typische Schenkelklopfer-Komödie

Jonathan Levine bietet mit den „Highligen drei Königen“ eine typische Schenkelklopfer-Komödie. Hier gibt's unsere Filmkritik und den Kinotrailer.

Am Anfang war die Katastrophe: Noch während der Highschool-Zeit verunglücken Ethans Eltern tödlich. Ausgerechnet an Heiligabend. Um den Freund zu trösten, feiern seine besten Kumpels Isaac und Chris mit ihm. Sie ziehen in bunten Weihnachtspullovern durch New York City. Das identische Programm absolvieren sie fortan jedes Jahr. Mittlerweile sind sie längst erwachsen. Während sie also wieder einmal durch die weihnachtliche Stadt stromern, überlegt jeder, wie er diese inzwischen zur Last gewordene Tradition beenden kann. Doch nicht nur die Karten für den legendären „Nussknackerball“ lassen diesen Abend denkwürdig enden.

Regisseur Jonathan Levine beeindruckt momentan in den unterschiedlichsten Genres. Von ihm stammt der kitschfreie Krebserkrankungsfilm „50/50“, aber auch die Zombie-Liebesgeschichte „Warm Bodies“. Ganz so stilsicher ist Levine bei seiner aktuellen, deutlich an Schenkelklopfer-Komödien angelegten Produktion noch nicht. So schwanken die Gags und Dialoge gelegentlich zwischen Kalauer und originellem Schlagabtausch. Letzterer überwiegt, daher kann man sich mit diesen „Königen“ die besinnliche Vorweihnachtszeit ganz gut etwas amüsanter gestalten. ulf

„Die highligen drei Könige“

mit Joseph Gordon-Levitt

Regie: Jonathan Levine

Laufzeit: 101 Minuten

Der Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „The Interview“ mochten.

Rubriklistenbild: © Sony Pictures/dpa

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