Historienepos "Alexander" floppt in US-Kinos

- New York - Nach Verrissen durch die meisten Kritiker hat sich das Historienepos "Alexander" von Regisseur Oliver Stone nun an den Kinokassen als Flop erwiesen. Am Thanksgiving-Wochenende kam der Film mit Colin Farrell als Alexander der Große nur auf Platz 6 der US-Kinocharts.

<P>Seit der Premiere am Mittwoch bis Sonntagabend spielte der mit großem Aufwand inszenierte drei Stunden lange Film nach Studioschätzungen lediglich 21,6 Millionen Dollar ein. Damit ist nach US-Medienberichten fraglich, ob die auf 150 Millionen Dollar (113 Millionen Euro) geschätzten Produktionskosten wieder hereinkommen. In Deutschland läuft "Alexander" kurz vor Weihnachten an.</P><P>Nur wenige US-Kritiker gaben Oliver Stone für "Alexander" halbwegs gute Noten. Die einflussreiche "New York Times" schrieb über das Mammut-Werk des Schöpfers so bewegender Filme wie "Geboren am 4. Juli" und "Platoon", es folge einem "geradezu kindischen" Drehbuch. Daran war Stone maßgeblich beteiligt. Die schauspielerischen Leistungen seien teils "schockierend daneben", und die Art, in der die Story im Film entwickelt werde, sei langweilig.</P><P>Auf dem ersten Rang der US-Charts hielt sich das Fantasy-Abenteuer "Das Vermächtnis der Tempelritter" mit Nicolas Cage und der deutschen Schauspielerin Diane Kruger. Die spritzige Digitalkomödie "Die Unglaublichen" schaffte mit 24,1 Millionen Dollar Platz 2 und überschritt mit diesen Einnahmen die 200-Millionen-Dollar-Grenze. Bester Neuling des Wochenendes wurde die Familienkomödie "Verrückte Weihnachten".</P>

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