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Agent 47 (Rupert Friend) ist ein menschliches Gen-Experiment: erschaffen um zu töten.

Zwei-Welten-Ästhetik

Menschliches aus dem Genlabor

Bei „Hitman: Agent 47“ zählen Kampfszenen und brutales Gemetzel. Bei der zweiten Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels ist unter anderem Deutschlands Hauptstadt Berlin Schauplatz. 

Die erfolgreiche Computerspielserie „Hitman“ erfreut ihre Fans seit einigen Jahren mit immer neuen Geschichten um einen Auftragskiller. Schon einmal wurde der Stoff für die große Leinwand verfilmt, nun folgt mit dem Thriller „Hitman: Agent 47“ eine weitere Kinoversion. Darin spielt Rupert Friend („Homeland“) den Elite-Auftragsmörder 47. Er ist genetisch darauf abgerichtet, emotionslos zu töten – stärker, schneller und intelligenter als normale Menschen. Im Action-Spektakel soll Konzernboss LeClerq alias Thomas Kretschmann ausgeschaltet werden, denn er will eine Killer-Armee erschaffen. Der glatzköpfige Agent 47 wird von seinen Auftraggebern mit der Mord-Mission betraut.

Zwei-Welten-Ästhetik

Der Schlüssel dazu, das Killer-Programm wieder aufleben zu lassen, ist eine junge Frau namens Katia (Hannah Ware). Als die in Berlin gesichtet wird, beginnt eine rasante Jagd nach ihr: Denn beide Seiten wollen sie zuerst ausfindig machen – und mit ihrem Wissen ihren Vater, der das Forschungsprojekt einst erfolgreich gestartet hat.

Der Plot ist eingebettet in eine Zwei-Welten-Ästhetik: Auf der einen Seite steht eine technisierte Welt, die in einer kühlen Schwarz-Weiß-Rot-Optik gehalten ist. Auf der anderen Seite inszeniert Regisseur Aleksander Bach eine menschliche Welt in warmem Retro-Look. Zentrale Zutaten des Films sind trotz einiger kluger Gedanken, wie zu erwarten, spektakuläre Kampfszenen und brutales Gemetzel.  

„Hitman: Agent 47“

Mit Rupert Friend, Hannah Ware, Thomas Kretschmann

Regie: Aleksander Bach

Laufzeit: 97 Minuten

Der Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „Hitman: Jeder stirbt alleine“ mochten.

Franziska Bossy

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