Viel nackte Haut

"Illusion": Liebeshunger am Tresen

Viel nackte weibliche Haut, Sadomaso, Lebensweisheiten, großes Theater: Hier finden Sie die Kritik und den Trailer zu "Illusion", dem neuen Film von Roland Reber.

Wer einen Film des ungewöhnlichen Teams um Regie-Guru Roland Reber gesehen hat, kennt sie alle – meint man. Mit „Illusion“ allerdings ist es der Crew gelungen, ein paar Gags unter ihre erotisch-küchenphilosophischen Inhalte zu mischen.

Hier sehen Sie den Kinotrailer von Illusion

In einer Bar begegnen einander gelangweilte Pärchen und Singles. Die Gäste vermischen sich, neue Konstellationen entstehen, und ein jeder von ihnen darf – oder muss – sich an diesem Ort einer sogenannten Illusion hingeben. Prediger Theo (Wolfgang Seidenberg) schwelgt in Erotikfantasien mit der jungen Susi (Carolina Hoffmann), FC-Bayern-Fan Uli (Andreas Pegler, in seinem nuancenreichen Spiel herausragend) wähnt sich als Weiberheld. Das klingt banal, erfährt aber durch muntere Effekte, gehässige Seitenhiebe auf die Gesellschaft und die Monologe eines Nerds (Christoph Baumann), der die liebeshungrige Bargesellschaft analysiert, eine selbstironische zweite Ebene. Filmisch bleibt Rebers Team allerdings beim Alten. Die Szenen wirken oft statisch, selbst dort, wo die Menschen den tumben Alltag abstreifen, agieren sie hölzern. (In München: Museum Lichtspiele)

hil

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