"Für immer Single?"

Vorsicht, unerträglich: Dieser Text spart den Kinobesuch von "Für immer Single?".

Was tun, wenn die Idee für eine originelle Komödie, die Männlein und Weiblein ins Kino lockt, fehlt? Man nehme einen Frauenschwarm (Zac Efron) und zwei mehr (Michael B. Jordan) oder minder (Miles Teller) coole Typen, lasse sie viel trinken, flirten – und dann den Pakt schließen, Singles zu bleiben. So weit, so unoriginell.

Um irgendwie Spannung zu erzeugen, passiert, was wir uns denken können: Einer nach dem anderen verliebt sich. Damit’s richtig nervenzerreißend wird, hat Regisseur und Drehbuchautor Tom Gormican beschlossen, dass der Bruch des Pakts das Ende der Freundschaft bedeutet: Die einst besten Freunde sind zerstritten, mit der Liebe klappt’s auch nicht mehr, und wir dürfen Zac Efron kurz mal traurig sehen. Damit niemandem angesichts solch aufwühlender Gefühle die Popcorntüte aus der Hand fällt, ist am Ende natürlich alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen-gut.

Ist damit die ganze Geschichte verraten? Umso besser: Dann kann man sich den Besuch dieser langweiligen, völlig überflüssigen Komödie sparen. (In München: Mathäser, Cinemaxx.)

Katja Kraft

Rubriklistenbild: © SquareOne/Universum

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