Jack Nicholson und Morgan Freeman erobern US-Kinocharts

New York - Die beiden Oscar-Preisträger Jack Nicholson und Morgan Freeman haben mit ihrem ersten gemeinsamen Film "Das Beste kommt zum Schluss" die Herzen des US-Kinopublikums erobert.

Die Komödie um zwei höchst ungleiche Krebspatienten, die vor ihrem Tod noch einmal so richtig aufs Blech hauen, konnte am Wochenende trotz zurückhaltender Kritiken 19,5 Millionen Dollar (rund 13 Millionen Euro) einspielen und kam damit auf Platz eins der amerikanischen Kinocharts. In Deutschland läuft der neue Streifen von "Hallo Mr. President"-Regisseur Rob Reiner am 24. Januar an.

Dicht auf den Fersen ist ihm in den USA die schwarze Gaunerkomödie "First Sunday" mit Rapper Ice Cube in der Hauptrolle. Die schräge Geschichte um einen folgenreichen Kirchenraub landete Studioschätzungen vom Montag zufolge mit 19 Millionen Dollar nur knapp abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Der Überraschungshit der Saison, die Teenagerkomödie "Juno", kam an ihrem sechsten Wochenende immer noch auf 14 Millionen Dollar und hat damit bereits 71,3 Millionen Dollar in die Kinokassen gespült.

Der unabhängig produzierte Streifen über die ungewollte Schwangerschaft einer 16-Jährigen gilt als möglicher Anwärter auf Oscar-Ehren. Der dreimalige Spitzenreiter der vergangenen Wochenenden, der Abenteuerfilm "Das Vermächtnis des geheimen Buches", rutschte mit 11,5 Millionen Dollar auf den vierten Platz ab. Der Streifen aus der Disney-Schmiede mit Nicolas Cage in der Hauptrolle hat damit bereits 187,3 Millionen Dollar eingespielt. Den fünften Rang belegte mit 9,1 Millionen Dollar die Komödie "Alvin und die Chipmunks". Die putzigen Streifenhörnchen erfreuen die Zuschauer mittlerweile seit fünf Wochen und brachten es insgesamt auf 187,7 Millionen Dollar.

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