Jauchs Start beim Pferderennen

- Es kommt einem alles vertraut vor bei "Im Rennstall ist das Zebra los". Ein Zebra wäre gerne ein Rennpferd und stößt damit auf Unverständnis. So ähnlich hat man das schon bei "Ein Schweinchen namens Babe" gesehen, als ein Ferkel die Arbeit eines Schäferhundes verrichten wollte. Und genau wie bei Babe gelingt es hier mit Hilfe dressierter Tiere und etwas Tricktechnik, die Illusion von menschelnden Tieren zu erwecken, die fröhlich in den Tag hinein quatschen.

<P>Held ist das kleine Zebra Stripes, das durch eine Laune des Schicksals auf eine Pferdefarm im Mittleren Westen der USA verschlagen wird. Und dort beginnt Stripes von einer Laufbahn als Rennpferd zu träumen. Charmant und mit einer einnehmend moralischen Botschaft wird das erzählt. Denn der Außenseiter wird seiner exotischen Herkunft wegen von den anderen Tieren angefeindet oder nicht ernst genommen. Aber wie es so ist bei diesen Filmen, gelingt Stripes das schier Unmögliche: Er tritt bei Rennen an. Auch wenn das nicht ganz so herzergreifend und lustig ist wie bei Schweinchen Babe, hat man seinen Spaß.<BR><BR>Der wird lediglich ein wenig durch die deutschen Synchron-Stimmen getrübt. Im Original haben Könner wie Dustin Hoffman, Whoopi Goldberg und Patrick Stewart den Tieren ihre Stimmen geliehen. Im Bestreben, auch in der deutschen Fassung mit Stars werben zu können, hat man reichlich wahllos Prominente vor den Mikrofonen versammelt. Günther Jauch, seit geraumer Zeit dem Teenager-Alter entwachsen, ist als jugendliches Zebra Stripes zu hören, was noch irgendwie komisch ist. Aber wenn Dilettanten wie Oliver Pocher ihre Sprechunfähigkeit vorführen, vergeht einem das Lachen. <BR><BR>(In München: Mathäser, Maxx, Leopold, Cinema i.O.)<BR><BR>"Im Rennstall ist das Zebra los"<BR>Regie: Frederik Du Chau<BR>Annehmbar </P><P> </P>

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