Polizeikontrolle eskaliert: Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit Beamten

Polizeikontrolle eskaliert: Mann liefert sich Verfolgungsjagd mit Beamten

Kampf ums eisige Herz

- Lebendig gewordene Steckdosen und Stecker an Kabeln schlängeln sich in wilder Verfolgungsjagd hinter drei jugendlichen Helden her. Diese paddeln im Bananen-Split auf dem "Strom des Bewusstseins", segeln durch die Lüfte, marschieren unter Querangriffen von Kuckucksuhren durch die "Passage der Zeit": Surreal geht es zu auf dem Planeten Drool.

Kein Wunder, er ist das Abbild der Traumwelt des kleinen Fantasten Max (Caydon Boyd).

Der kämpft dort mit Sharkboy und Lavagirl. Beide haben ihn um Hilfe gebeten, denn sie wissen, dass sowohl sie selbst als auch ihre Welt bedroht ist. Und da Max beides erfunden hat, liegt auch die Zukunft in seinen Händen - oder besser Träumen. Nur er kann das Böse vertreiben. Dieses will die Träumerei nämlich abschaffen. Eigens dafür angelegt wurde bereits ein "Friedhof der Träume". Das grausame Ziel verfolgt ein aus der Elektronikabteilung zusammengebasteltes Produkt: Mr. Electric. Sein Gesicht gleicht unverwechselbar dem von Mr. Electricidat (Georg Lopez) - im wahren Leben Lehrer von Max, ein umgänglicher Zeitgenosse, aber ohne Sinn für Fantasie.

"Die Abenteuer von "Sharkboy und Lavagirl in 3 D" spielen außer mit Spezialeffekten auch mit der Ungewissheit des Zuschauers: Träumt Max nun oder erscheinen Sharkboy und Lavagirl tatsächlich während des Unterrichts? Regisseur und Autor Robert Rodriguez kreiert hier eine staunenswerte, dreidimensionale Fantasiewelt. Ein wenig langatmig manchmal ist freilich der Kampf ums eisige Herz, das endlich die Traumwelt retten soll. Die Botschaft an die Realisten: Träumen ist notwendig, an Träumen kann man arbeiten. Und vor allem: Träume kann man verwirklichen.

"Die Abenteuer von Sharkboy und Lavagirl"

mit Caydon Boyd, George Lopez

Regie: Robert Rodriguez

Sehenswert

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Coppola zu „Die Verführten“: „Ich möchte keine Serie daraus machen“
Beim Münchner Filmfest hat die US-Regisseurin Sofia Coppola ihr neues Werk „Die Verführten“ vorgestellt. Wir trafen sie zum Interview.
Coppola zu „Die Verführten“: „Ich möchte keine Serie daraus machen“

Kommentare