+
Elena Kampouris als Paris in einer Szene des Kinofilms "My Big Fat Greek Wedding 2"

Kinostart

"My big fat Greek Wedding": Eine unverwüstlich liebenswerte Familie

  • schließen

München - Kirk Jones setzte nach 14 Jahren die Erfolgskomödie „My big fat Greek Wedding“ fort. Die vertrauten und kaum gealterten Gesichter begrüßen den Zuschauer, wie einen alten Bekannten.

Egal, ob man das erschreckend oder großartig findet: Man sieht ihnen die vergangenen Jahre nicht an. 2002 gelang US-Komikerin Nia Vardalos mit der selbstverfassten Liebeskomödie „My big fat Greek Wedding“ ein Überraschungserfolg. Die witzige, temporeiche Geschichte von der in den USA lebenden griechischen Familie Portokalos kostete nur knapp fünf Millionen Euro, spielte aber weltweit mehr als das Siebzigfache ein. Nia Vardalos, die selbst die Hauptrolle übernommen hatte, wollte lange Zeit nichts von einer Fortsetzung wissen. Eine TV-Comedyserie entstand, allerdings ohne ihren Filmpartner John Corbett.

Jetzt sind die vertrauten und zum Teil kaum gealterten Gesichter wieder da, und ein paar neue Charaktere wie die zum Teenager herangewachsene Tochter von Toula und Ian gibt’s dazu. Um dieses Mädchen, Paris (Elena Kampouris), dreht sich Toula wie ein Satellit. Der Schulabschluss, nach dem Paris in der Ferne studieren will, lässt die Übermutter nicht mehr schlafen.

Regisseur Kirk Jones reißt geschickt viele Alltagsprobleme an, erzählt sensibel von den Schwierigkeiten, die das Loslassen bereiten kann, aber auch das Festhalten – des eigenen Eheglücks beispielsweise. Eine unverwüstlich liebenswerte Familie.

„My big fat Greek Wedding 2“

mit Nia Vardalos, John Corbett

Regie: Kirk Jones

Laufzeit: 94 Minuten

Sehenswert

Dieser Film könnte Ihnen gefallen; wenn Sie „Monsieur Claude und seine Töchter“ mochten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Los Angeles - Nach einem Tierquälerei-Skandal sind die Premiere und Pressetermine zu dem Hundefilm „Bailey - Ein Freund fürs Leben“ kurzfristig abgesagt worden.
Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
München - Olivier Assayas „Personal Shopper“ lebt von dem Talent seiner Hauptdarstellerin und driftet nicht in eine Grusel-Persiflage ab.
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos
München - David Frankels Drama „ Verborgene Schönheit“ setzt zu sehr auf Symbolik und ein allzu schöngefärbtes Happy End.
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos
Der schweigsame Onkel: Filmkritik zu „Manchester by the Sea“
München - „Manchester by the Sea“ trumpft vor allem im zwischenmenschlichen Bereich auf. Es geht um Verantwortung und Familie.
Der schweigsame Onkel: Filmkritik zu „Manchester by the Sea“

Kommentare