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Sie möchte wissen, wer ihr Vater ist: Dorothy (Manon Capelle).

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„Alle Katzen sind grau“: Von Irrungen und Identitäten

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München - „Alle Katzen sind grau“ erzählt von der nie endenden Identitätssuche. Ein Film über die Irrungen des Lebens, an dessen Ende nur eine Frage steht: Was bleibt?

Das Ende zu verraten, wäre schändlich. Obwohl es hier – wie bei jedem guten Film – ja gar nicht so sehr darum geht, zu wissen, wie sich alles auflöst. Der Weg dorthin ist das Ziel. Und der ist von Regisseurin Savina Dellicour mit berührenden Bildern angelegt.

Auf solch einen Plot (Drehbuch: Matthieu de Braconier) muss man aber auch erst einmal kommen: Ein Mädchen (bezaubernd: Manon Capelle) zweifelt daran, dass der Mann ihrer Mutter wirklich ihr Vater ist. Und beauftragt, um die Wahrheit herauszufinden, unwissentlich – ihren tatsächlichen Erzeuger (Bouli Lanners). Er ist Privatdetektiv und nutzt den Auftrag dazu, seine Tochter besser kennenzulernen.

Völlig zu Recht hat Dellicour für „Alle Katzen sind grau“ den belgischen Filmpreis „Les Magritte du Cinema“ in der Kategorie Bester Debütfilm gewonnen. Ihr gelingt es, die Identitätskrise der 15-Jährigen feinsinnig zu verweben mit dem immerwährenden Kampf, den man auch über die Pubertät hinaus führen muss, den durch die Irrungen des Lebens. Welche Spuren hinterlassen wir, wie prägen wir einander? Und: Was bleibt?

„Alle Katzen sind grau“

mit Anne Coesens

Regie: Savina Dellicour

Laufzeit: 85 Minuten

Sehenswert

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie „Dear Frankie“ mochten.

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