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Die Premiere von "Burg Schreckenstein".

Charmanter Spaß für Kinder

„Burg Schreckenstein“: Frischzellenkur

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Die Internatsgeschichten von „Burg Schreckenstein“ behalten trotz Neuerungen ihren Charme

Nachdem man die Bücher um „Hanni und Nanni“ im Internat schon vor Jahren abgestaubt hat, erfährt jetzt auch die von Oliver Hassencamp verfasste Buben-Variante „Burg Schreckenstein“ eine Frischzellenkur. Die 27 Bände hat Regisseur Ralf Huettner („Vincent will Meer“) auf einen temporeich erzählten Film eingedampft. Trotz allerlei modischer Zugeständnisse was Technik, Dialoge, Namen und Klamotten angeht, hat er den Charme der Bücher doch bewahren können.

Das Schöne an Internatsgeschichten ist ja, dass sie ein Leben fast ohne Erwachsene bieten. Falls Personen ihre Volljährigkeit erreicht haben, handelt es sich um Lehrer, ergo Störenfriede. Das ist in „Burg Schreckenstein“ nicht anders. Zwar ist Rex (Henning Baum), der Direktor, ein kaum fassbares Wunder an erfolgreichen modernen Erziehungsmethoden. Dafür ist Frau Dr. Horn (Sophie Rois), die Leiterin des Mädcheninternats, eine echte Schreckschraube. Die damit verbundenen Streiche sind für Erwachsene nicht alle komisch. Sechs- bis Zwölfjährige aber amüsieren sich königlich. Die Konkurrenz der Buben und Mädchen wird schließlich, der Gegenwart angemessen, aufgelöst. Was aber seit den Hassencamp-Büchern aus den Fünfzigern am meisten zählt, gilt auch in der Kinoadaption: Freundschaft!

„Burg Schreckenstein“

mit Henning Baum

Regie: Ralf Huettner

Laufzeit: 96 Minuten

Sehenswert 

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