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Bully spielt den Tod im Kino

"Bully" im Kino: Die Geschichte vom Brandner Kasper

Aus einem alten Volkstheaterstück macht Regisseur Joseph Vilsmaier einen humorigen Kinofilm mit Michael "Bully" Herbig in der Hauptrolle.

In der Komödie "Die Geschichte vom Brandner Kasper" spielt Komiker Michael Bully Herbig den Boanlkramer - den Tod persönlich. Franz Xaver Kroetz tritt als Brandner Kasper auf. Regie führte Joseph Vilsmaier (Herbstmilch, Comedian Hamonists). Hier gibt es den Trailer zum Film.

Die Geschichte

Der Tod ("Bully") ist von Petrus beauftragt worden, den Brandner Kasper (Kroetz) zu holen. Doch der denkt gar nicht daran, das irdische Leben schon zu verlassen. Er ist immerhin erst 69 Jahre alt. Also zockt er mit dem Tod beim Kartenspielen buchstäblich um sein Leben.

Als der Brandner seinen Kirschgeist zu Tage fördert, ist es um den Boanlkramer geschehen. Er ist so betrunken, dass der Brandner es schafft, weitere 21 Lebensjahre herauszuschlagen. Der Tod muss den Brandner also unverrichteter Dinge verlassen. Patrus ist natürlich mächtig sauer und bedrängt den Boanlkramer. Als die Enkelin des Brandner Kaspers stirbt nimmt dieser das Angebot des Todes doch früher an.

Die Geschichte ist ein populäres Bühnenstück und wird bereits zum dritten Mal (vorher 1949 und 1975) verfilmt.

Die Reaktionen

  • Joseph Vilsmaiers „Brandner Kaspar“ ist gefällig alpenländisch inszeniert, schwächelt aber in entscheidenden Szenen meint der Münchner Merkur
  • "Einfach deftig dieser köstliche Schwank" schreibt kino.de
  • Das Portal critic.de schreibt, dem Film fehlten Biss und Tempo.
  • moviemaze.de schreibt, Bully gebe sich Mühe, nicht in seine übliche Gag-Routine zu verfallen.
  • Sowohl die Bild-Zeitung als auch der SWR sprachen mit dem Regisseur Vilsmaier über die Dreharbeiten und den Film.

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