Film-Premiere in München: Twenty seconds of Joy

München - Am Dienstagabend hat „Twenty seconds of Joy“ in München Premiere gefeiert. Der Film erzählt die Geschichte der Norwegerin Karina Hollekim - einer der erfolgreichsten Base-Jumperinnen.

Fünf Jahre begleitete Regisseur Jens Hoffmann Karina Hollekim mit der Kamera und ermöglicht so intime Einblick in das Leben einer Extremsportlerin. In beeindruckenden Bildern werden die adrenalingetränkten Sonnenseiten der Extremsportart Base-Jumping gezeigt. Dazu gestattet Karin Hollekim einen Blick in ihr Leben erzählt von ihrem Alltag, ihren Sorgen und lässt Freunde und Familie zu Wort kommen.

Karina Hollekim bei der Premiere im Forum-Kino Deutschen Museum.

Während der Dreharbeiten erlitt Karina Hollekim einen schweren Unfall, bei dem sie sich beide Beine brach - 21 Mal insgesamt. Der Unfall, die Operationen, Rehabilitationsmaßnahmen und die Unsicherheit, ob die Extremsportlerin je wieder gehen kann, gibt dem Film eine ungeahnte Tiefe.

„Twenty seconds of Joy“ ist damit das Resultat von fünf Jahren Spannung, Spaß und der Suche nach Glück, aber auch Dramen, Tragödien, Kämpfen, Niederlagen und Siegen. Er ist mehr als nur ein Film über Extremsport, er ist damit auch ein Film über die Schicksalsschläge des Lebens, über eisernen Willen und dem Streben nach Freiheit.

mm

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Star Wars: Episode VIII“: So lautet der offizielle Titel
Los Angeles - Der achte, reguläre Teil des Weltraumabenteuers „Star Wars: Episode VIII“ soll im Dezember 2017 anlaufen. Bereits jetzt hat Disney den Titel des Films …
„Star Wars: Episode VIII“: So lautet der offizielle Titel
Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Los Angeles - Nach einem Tierquälerei-Skandal sind die Premiere und Pressetermine zu dem Hundefilm „Bailey - Ein Freund fürs Leben“ kurzfristig abgesagt worden.
Vorwurf von Tierquälerei - Film-Premiere abgesagt
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
München - Olivier Assayas „Personal Shopper“ lebt von dem Talent seiner Hauptdarstellerin und driftet nicht in eine Grusel-Persiflage ab.
Filmkritik zu „Personal Shopper“: In der totalen Einsamkeit
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos
München - David Frankels Drama „ Verborgene Schönheit“ setzt zu sehr auf Symbolik und ein allzu schöngefärbtes Happy End.
Filmkritik zu „Verborgene Schönheit“: Zu viel Pathos

Kommentare