Film-Premiere in München: Twenty seconds of Joy

München - Am Dienstagabend hat „Twenty seconds of Joy“ in München Premiere gefeiert. Der Film erzählt die Geschichte der Norwegerin Karina Hollekim - einer der erfolgreichsten Base-Jumperinnen.

Fünf Jahre begleitete Regisseur Jens Hoffmann Karina Hollekim mit der Kamera und ermöglicht so intime Einblick in das Leben einer Extremsportlerin. In beeindruckenden Bildern werden die adrenalingetränkten Sonnenseiten der Extremsportart Base-Jumping gezeigt. Dazu gestattet Karin Hollekim einen Blick in ihr Leben erzählt von ihrem Alltag, ihren Sorgen und lässt Freunde und Familie zu Wort kommen.

Karina Hollekim bei der Premiere im Forum-Kino Deutschen Museum.

Während der Dreharbeiten erlitt Karina Hollekim einen schweren Unfall, bei dem sie sich beide Beine brach - 21 Mal insgesamt. Der Unfall, die Operationen, Rehabilitationsmaßnahmen und die Unsicherheit, ob die Extremsportlerin je wieder gehen kann, gibt dem Film eine ungeahnte Tiefe.

„Twenty seconds of Joy“ ist damit das Resultat von fünf Jahren Spannung, Spaß und der Suche nach Glück, aber auch Dramen, Tragödien, Kämpfen, Niederlagen und Siegen. Er ist mehr als nur ein Film über Extremsport, er ist damit auch ein Film über die Schicksalsschläge des Lebens, über eisernen Willen und dem Streben nach Freiheit.

mm

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