Mordfall mit Lokalkolorit in "Tödliche Verbindungen"

Hamburg - Filme mit bayerischem Lokalkolorit und schwer verständlichem Dialekt sind zurzeit erfolgreich. Auch "Tödliche Verbindungen" passt in dieses Genre, ein Low-Budget-Projekt der beiden Filmemacher Markus Kleinhans und Edgar Kraus (Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Produktion).

Es wurde mit Laiendarstellern realisiert, die mit viel Spaß, Herzblut und Begeisterung die fehlende Professionalität locker wettmachten. Ende der 70er Jahre stirbt in Bad Tölz Angelika (Karin Steiner) an einer Blausäurevergiftung. Wie kam das Gift in ihren Körper? Kommissar Degenhardt (Adnan Erten) und sein aus Miesbach zugeteilter Kollege Rio (Luky Zappatta) nehmen die Ermittlungen auf. Weder ein gewaltsames Verbrechen, noch ein Selbstmord scheint vorzuliegen. Die Ereignisse überschlagen sich, bis es zu einem furiosen Finale kommt.

(Tödliche Verbindungen, Deutschland 2006, 87 Min., FSK ab 12, von Markus Kleinhans/Edgar Kraus, mit Adnan Erten, Luky Zappatta, Liane Sellerer)

www.toedliche-verbindungen.de

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