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Die ersten Bilder aus Quentin Tarantinos neuem Film „Django Unchained“: Jamie Foxx spielt die Titelfigur, die sich mit einem Kopfgeldjäger (Christoph Waltz, li.) verbündet. Der Western startet am 31. Januar in den deutschen Kinos.

Neuer Tarantino: Der Trailer ist von der Kette

Die ersten Szenen aus „Django Unchained“, dem neuen Film von Quentin Tarantino, versetzen Filmfans weltweit in Aufregung

Er dauert nur zwei Minuten und 36 Sekunden, aber er wurde so sehnsüchtig erwartet, wie mancher abendfüllende Spielfilm: der Trailer zu Quentin Tarantinos neuer Produktion „Django Unchained“. Seit Tagen bauten die Werbestrategen im Internet die Spannung auf, erst gab es Fotos, dann sogar einen Trailer für den Trailer. Jetzt ist er da und macht klar: Tarantino hat einen waschechten Western gedreht.

Zu Johnny Cashs Countrylied „Ain’t No Grave“ sieht man eine Gruppe Sklaven durch den Süden der USA trotten. Die ersten Worte spricht Christoph Waltz, der Star des jüngsten Tarantino-Films „Inglourious Basterds“. Der gebürtige Wiener spielt diesmal einen Kopfgeldjäger, der sich bei der Suche nach zwei Verbrechern mit dem Sklaven Django (Jamie Foxx) verbündet. Den Bösewicht, einen Plantagenbesitzer, gibt Hollywoodstar Leonardo DiCaprio.

Dem Trailer nach zu urteilen, wird „Django Unchained“ ein typischer Tarantino: ein brutaler, aber auch komischer Film voller Zitate aus Klassikern des Genres. Die letzte Einstellung des Werbefilms zeigt Jamie Foxx an einer Bar, neben ihm sitzt ein Mann mit Bart und Cowboyhut. Der Mann fragt: „Wie ist dein Name?“ „Django“, antwortet Foxx. Pause. „Das D wird nicht gesprochen.“ Ein typischer Tarantino-Scherz, denn hier unterhält sich Django mit Django. Der Mann mit dem Bart ist Franco Nero – er hat im Originalfilm von 1966 den Django gespielt. Dann folgen nur noch große, weiße Lettern auf schwarzem Grund: „An Weihnachten wird Django von der Kette gelassen.“ Deutsche Fans müssen sich noch etwas länger gedulden, hier läuft „Django Unchained“ am 31. Januar an.

Philipp Vetter

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