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Eine undatierte Szene aus dem 3D-Animationsfilm "Nix wie weg - vom Planeten Erde".

Blaue Aliens auf Hilfsmission

"Nix wie weg - vom Planeten Erde" - 3D-Animationsspaß

München - "Nix wie weg - vom Planeten Erde" ist ein 3D-Animationsfilm über blaue Aliens, die auf der Erde einige Abenteuer überstehen müssen. Was zunächst an "E.T." erinnert, entpuppt sich schnell als teils albernes und vorhersehbares Weltraumabenteuer.

Das hatten wir doch schonmal: Ein Außerirdischer fliegt zur Erde, landet in den Vereinigten Staaten – und trifft dort unmittelbar auf den American Way of Life. Ja, anfangs erinnert Callan Brunkers neuer Animationsfilm „Nix wie weg – vom Planeten Erde“ an den extraterrestrischen Klassiker der Filmgeschichte: „E.T.“.

Doch so liebenswert, geheimnisvoll und faszinierend wie in Steven Spielbergs Meisterwerk kommen die Computer-animierten Außerirdischen in diesem 89-Minüter nicht daher. Von den Menschen unterscheiden sie sich nur durch die blaue Hautfarbe und ihre hohe Intelligenz. Die möchte ein Bösewicht auf der Erde für seine eigenen Zwecke nutzen – und sperrt alle hier gestrandeten Gäste von anderen Planeten ein, um mit ihrer Hilfe Herr des Universums zu werden.

Was folgt, ist ein teils albernes, größtenteils vorhersehbares, dann und wann mit netten Zweideutigkeiten gespicktes Weltraumabenteuer. Mangels besonders beeindruckender Aufnahmen ist die 3D-Technik überflüssig, hier reicht der einfache Kinotarif völlig aus – wenn man diesen Film denn überhaupt auf großer Leinwand sehen möchte. Denn auch das ist eigentlich nicht nötig: „Nix wie weg – vom Planeten Erde“ gereicht für einen netten DVD-Abend mit der Familie.

Dieser Film könnte Ihnen und Ihren Kindern gefallen, wenn Sie „Die Monster AG“ mochten.

Von Katja Kraft

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