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Warum Sie „Oben“ nicht verpassen sollten

München - „Oben“ ist die neue Trickfilm-Sensation aus dem Hause Pixar („Findet Nemo“, „Ratatouille“). Zum Filmstart am Donnerstag finden Sie hier Bilder, Trailer und Filmkritik und erfahren, warum Sie „Oben“ nicht verpassen sollten.

Es gibt Filme, die ihre Zuschauer ganz unmittelbar berühren. Filme, die ihrem Publikum das Versprechen geben, für die Dauer eines Kinobesuchs einen Blick darauf zu werfen, was das Leben eigentlich ausmacht. Ein solcher Film ist Oben.

Die besten Bilder aus „Oben“

„Oben“: Der neue Trickfilm der „Ratatouille“-Macher

Daran sind zwei Dinge bemerkenswert: Zum einen ist es der zehnte Animationsfilm der Pixar-Studios. Die Amerikaner zeigen seit 14 Jahren eindrucksvoll, dass sie unbestritten die Nummer eins sind, wenn es darum geht, technisch hochwertige Filme zu produzieren – und dennoch Charaktere zu entwerfen, die dem Zuschauer ans Herz wachsen. Das war bei Toy Story so, bei Findet Nemo und erst recht bei Ratatouille.

Zum anderen sind es die einfachen Geschichten, die berühren. Oben erzählt von Carl und Ellie, die als Kinder miteinander spielen, sich später verlieben, schließlich heiraten und gemeinsam alt werden. Sie träumten stets davon, nach Südamerika zu reisen. Doch immer wenn das Paar genug gespart hatte, passierte etwas Unvorhergesehenes und das Geld war weg. Dann starb Ellie – und ihr Tod machte Carl des Lebens überdrüssig. Bis er sich vom jungen Russell aus der Lethargie reißen lässt und sich daran macht, Ellies und seinen Lebenstraum zu erfüllen.

Es ist längst ein Güte-Siegel von Pixar-Produktionen, dass die animierten Charaktere unglaublich real wirken. Auch verstehen die Regisseure Pete Docter und Bob Peterson ihr Handwerk und können so erzählen, dass Kinder und Erwachsene von ihrer Geschichte berührt werden. Ihr Film ist technisch perfekt, die Technik ist allerdings Dienerin der Geschichte – auch wenn es natürlich besonders eindrucksvoll ist, die 3D-Version des Films zu sehen. Oben erzählt eine klassische Heldenreise. Der Film erzählt seine Geschichte so, dass an seinem Ende nicht nur der Protagonist sich verändert hat – sondern ein klein wenig auch der Zuschauer im Kinosaal. Und sich fest vornimmt, die großen Freuden im Kleinen nicht zu übersehen.

Michael Schleicher

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