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Tom Cruise in "Oblivion"

"Oblivion"

Cruise übernimmt Spitze der Kinocharts

New York - Tom Cruise ist mit seinem neuen Film "Oblivion" an die Spitze der Kinocharts in den USA und Deutschland gestürmt. Der Streifen sorgt gleich für beeindruckende Zahlen.

Mit 170 000 Zuschauern verteidigte der Science-Fiction-Film Platz eins der deutschen Kinocharts. Den zweiten Platz eroberte am Startwochenende hierzulande „Mama“ mit Jessica Chastain. Für den Horrorthriller von Regisseur Andy Muschietti entschieden sich von Donnerstag bis Sonntag rund 140 000 Kinobesucher, wie Media Control am Montag mitteilte.

104 000 Zuschauer verfolgten in „Das hält kein Jahr“, wie lange die Ehe von Nat (Rose Byrne) und Josh (Rafe Spall) wohl Bestand hat - Platz drei. Der Thriller „Broken City“ mit Mark Wahlberg kam zum Auftakt auf 30 000 verkaufte Karten - Platz acht.

Auch in den USA und Kanada steht Tom Cruise an der Spitze der Kinocharts. Der Actionstreifen, der in Deutschland sogar ein paar Tage früher als in seiner Heimat anlief, spielte an seinem ersten Wochenende fast 38,2 Millionen Dollar (gut 29 Millionen Euro) ein. Vorwochensieger „42“ kam nicht einmal auf die Hälfte, die tollpatschige Steinzeitfamilie „Die Croods“ nur auf ein Viertel.

„Oblivion“ (Das Vergessen) ist wieder einmal eine Zukunftsapokalypse. Die Erde ist nach einem Atomkrieg gegen Außerirdische völlig zerstört und dient vor allem als Rohstofflager für Menschenkolonien auf anderen Planeten und Monden. Cruise spielt einen Techniker, der gezwungen werden soll, Kampfdrohnen zum Angriff auf eine Raumstation zu programmieren. Mit dabei sind Morgan Freeman und Ex-Bond-Girl Olga Kurylenko.

„42“, der Film um einen schwarzen Pionier im weißen Baseballsport, spielte an seinem zweiten Wochenende noch gut 18 Millionen Dollar ein. Es ist die Lebensgeschichte von Jackie Robinson, der 1947 mit der Rückennummer 42 als erster Schwarzer in der Profiliga spielte. Bis dahin durfte er nur in der „Negerliga“ spielen. Reine Familienunterhaltung ist dagegen der Trickfilm „Die Croods“, der in seiner fünften Woche immerhin noch 9,5 Millionen Dollar einspielte.

„Scary Movie 5“, in dem unter anderem Lindsay Lohan und Charlie Sheen erschrecken, rutsche an seinem zweiten Wochenende von Platz 2 auf 4 und schaffte nur noch 6,3 Millionen Dollar. Die 20 Millionen Produktionskosten sind aber wieder drin. Da muss „G.I. Joe - Die Abrechnung“ noch kämpfen. Er hat in vier Wochen zwar schon 111 Millionen eingespielt, gekostet hat er aber 130 Millionen. Erwirtschaftet hat er an diesem Wochenende 5,8 Millionen.

Das Drama „The Place Beyond the Pines“ mit Ryan Gosling landet auf Platz 6 mit 4,7 Millionen Dollar. Der Film bekam gute Kritiken, das Ergebnis an den Kinokassen ist ordentlich, aber nicht berauschend. Das gilt auch für „Olympus Has Fallen“. Der Thriller spielte an seinem fünften Wochenende 4,5 Millionen Dollar ein. Insgesamt sind es 88,8 Millionen bei Produktionskosten von 70 Millionen.

dpa

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