Ohne Inspiration

München - "Lizenz zum Heiraten" enttäuscht auf ganzer Linie

Ein Filmschluss, in dem die Braut lächelnd dem Bräutigam entgegenschreitet, ist wenig originell. Zum Glück gibt es immer wieder Regisseure, die sich bis zum Happy End turbulente und verrückte Verwicklungen einfallen lassen.

Bei anderen Filmen geklaut

Ken Kwapis gehört leider nicht dazu. Sein Film "Lizenz zum Heiraten" bietet mit Robin Williams und Mandy Moore die passenden Namen für eine Komödie, dazu ein hochglanzlackiertes Ambiente. Doch die Autoren Kim Barker und Tim Rasmussen waren anscheinend derart uninspiriert, dass sie heftig bei anderen Produktionen klauen mussten.

So erledigt Robin Williams als Priester mit seinem Ehefähigkeitstest nichts anderes als das, was Jack Nicholson in "Die Wutprobe" getan hat: Ein junges Pärchen wird so lange geärgert, bis beide die Nerven verlieren. Am Ende sind alle klüger und haben sich noch viel mehr lieb. Hier bleibt das Paar blass, ebenso die Nebendarsteller. Entwicklung und Konflikte gibt es nicht. So schrecklich wie dieser Film kann keine Schwiegermutter sein.

"Lizenz zum Heiraten"

mit Robin Williams, Mandy Moore Regie: Ken Kwapis

Unerträglich

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