Pinkfarbenes Partyschiff auf Jungfernflug

- Deftig geht es los, ein recht rustikaler und fäkaler Humor lässt den Film "Soul Plane" abheben. Nashawn Wade (Kevin Hart) wird auf einem Flug nicht gerade bevorzugt behandelt, ein unangenehmer Zwischenfall auf der Toilette stresst ihn zusätzlich. Schließlich wird er auch noch Zeuge davon, wie eine ungeschickte Stewardess seinen geliebten Hund auf grausame Art tötet. Das reicht aus, um ihm in einer Schadenersatzklage 100 Millionen Dollar zuzusprechen.

<P>Und weil Nashawn in der Einflugschneise eines Flughafens aufgewachsen ist, hat er nichts Besseres mit dem Geld zu tun, als eine eigene Fluglinie zu eröffnen, eine Fluglinie, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat, wie sie sich Nashawn immer erträumt hat: Ausgerichtet auf afroamerikanische Kundschaft hat er sich ein Party-Flugzeug bauen lassen, ein Clubschiff, pinkfarben, mit Disko, Minirock-geschürzten Stewardessen und Hydraulikfahrwerk. Wie ein Cadillac in einem Hip-Hop-Clip reitet das Flugzeug über die Startbahn auf dem Weg zum Jungfernflug.</P><P>Regisseur Jessy Terrero hat bisher größtenteils Musikvideos gedreht, "Soul Plane" ist sein erster Spielfilm, eine musikalische Komödie. Der Film ist gespickt mit Hip-Hop, Soul und Anspielungen auf die Black-Music-Szene, und Rapper Snoop Dogg spielt den ewig bekifften Captain, den Master of Ceremony, der seine Passagiere in Hip-Hop-Manier begrüßt. Das ist tatsächlich komisch.</P><P>Der Rest des Filmes bleibt eine wenig atmosphärische, stereotype Zustandsbeschreibung von schwarzem Lebensgefühl, wie es sich Hollywood vorstellt.</P><P>"Soul Plane"<BR>mit Kevin Hart, Tom Arnold,<BR>Method Man<BR>Regie: Jessy Terrero<BR>Erträglich </P>

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